Winterthur wechselt auf kantonale Baugesuchsplattform

9. September 2026 um 12:08
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Foto: Carl Campbell / Unsplash

Der bis anhin für Baugesuche genutzte eFormularservice wird Mitte Monat abgeschaltet. Ab Oktober wechselt Winterthur dann auf die kantonale Plattform eBaugesucheZH.

Die Stadt Winterthur stellt den Baugesuchsprozess vollständig auf die kantonale Plattform eBaugesucheZH um. Der Wechsel erfolge per 1. Oktober, teilt die Stadt mit. Ab dann sei die digitale Einreichung für alle Baugesuche verpflichtend.
Die Stadt verabschiedet sich nach eigenen Angaben mit dem Schritt von der bisherigen Lösung. Der am 1. September 2016 in Betrieb genommene eFormularservice werde eingestellt. Er habe in Winterthur als eine der ersten Gemeinden im Kanton Zürich die digitale Einreichung und eine digitale Abwicklung der Gesuche ermöglicht. Von dem Service seien bis heute über 5500 Posteingänge verarbeitet worden. Die übrigen circa 9000 Gesuche wurden in Papierform eingereicht und vom städtischen Amt für Baubewilligungen eingescannt.
Der eFormularservice werde im Zuge der technischen Umstellung nun bereits Mitte Monat eingestellt, teilt die Stadt mit. Bis zur Einführung von eBaugesucheZH im Oktober könnten Baugesuche noch in Papierform eingereicht werden. Anschliessend sei dies nicht mehr möglich. Auch die Einsicht in aktuelle Baugesuche erfolge dann über die Plattform.
Die Mitarbeitenden des städtischen Amts seien der Mitteilung zufolge auf die Einführung der neuen Lösung vorbereitet. Sie rechneten dann mit einem hohem Gesuchseingang, so die Stadt.

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