Der schwedische Cybersicherheitsanbieter Allurity stärkt mit der Übernahme des Zürcher Unternehmens MSF Partners seine Position im Bereich des Schutzes kritischer Infrastrukturen. MSF Partners ist eine Zürcher Beratungsfirma, die auf Operational-Technology-Sicherheit spezialisiert ist und Sicherheitskonzepte für industrielle Anlagen wie Produktionsstätten, Energie- und Wasserkraftwerke, Bergbauanlagen sowie weitere systemrelevante Einrichtungen entwickelt. Weiterhin unterstützt die Firma Organisationen mit Sicherheitsstrategien, Risikomanagement und umfangreichen Transformationsprogrammen.
Mit dem Schritt, so Allurity in einer Mitteilung, erweitere man das Leistungsportfolio über den gesamten Cybersecurity-Lebenszyklus hinweg – von Prävention und Risikoanalyse bis zu Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung. Nach eigenen Angaben gehöre Allurity mit rund 800 Expertinnen und Experten in 18 Ländern zu den grösseren europäischen Anbietern. Zum Unternehmen gehören zwölf Tochterfirmen, die neben Cybersicherheit auch in den Bereichen Cloud Computing und Softwareentwicklung aktiv sind.
Durch die Integration würde MSF Partners Zugang zu neuen Märkten und einer breiteren technologischen Basis erhalten, während Allurity seine Präsenz in Hochrisikobranchen weiter ausbaue. Beide Unternehmen betonen, dass die Bündelung ihrer Kompetenzen vor allem den Schutz kritischer europäischer Infrastrukturen stärken soll – ein Bereich, in dem Sicherheitsvorfälle erhebliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen haben können.