Zürcher Daten-Startup sammelt 1,5 Millionen Franken

18. Juli 2023 um 10:49
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Das Team von Rapidata. Foto: zVg

Rapidata bietet eine Methode für die Datenverarbeitung im grossen Massstab an. Mit dem eingenommenen Kapital soll der Markteintritt beschleunigt werden.

Das Zürcher Startup Rapidata hat sich in einer Finanzierungsrunde unter der Führung von Blueyard neues Kapital im Umfang von 1,5 Millionen sichern können. Das Jungunternehmen hat eine neue Methode für die von Menschen­hand verifizierte Datenverarbeitung im grossen Massstab entwickelt. Dank dem eingenommenen Geld soll nun das Team erweitert und der Markteintritt erreicht werden.
"Die von Menschen durchgeführte Datenverarbeitung, zum Beispiel die Kommentierung, Validierung und Bewertung, ist für die Entwicklung von KI-Tools von entscheidender Bedeutung", schreibt das erst kürzlich gegründete Unternehmen in einer Mitteilung. Um diese Aufgaben, die menschliches Einfühlungsvermögen erfordern, zu bewältigen, setzt Rapidata auf eine "menschliche Verarbeitungseinheit in der Cloud".
Diese basiert auf einem riesigen Netzwerk von Nutzerinnen und Nutzern aus der ganzen Welt. Die neuen Mittel sollen jetzt eingesetzt werden, um die Skalierung zu beschleunigen. So will sich das Unternehmen als "Hauptakteur für die KI-Datenannotation und die Verarbeitung menschlicher Daten etablieren", sagte Jason Corkill, Gründer und CEO von Rapidata. Die Tech­no­lo­gie wurde bereits in kleineren Projekten eingesetzt und verifiziert.
"Qualitativ hochwertige gelabelte Daten und menschliches Feedback sind kritische Unterscheidungsmerkmale für das Training von KI-Modellen", heisst es von David Byrd, General Partner beim Investor Blueyard Capital. Dadurch sollen die Kosten und der Zeitaufwand für die Entwicklung von KI-Modellen drastisch reduziert werden können.

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