Apple setzt Verkäufe in Russland aus

2. März 2022 um 08:21
  • politik & wirtschaft
  • vendor
  • apple
  • international
  • ukraine
image
Foto: Danett Cansino / Unsplash

Der Konzern schränkt nebst dem Verkaufsstopp auch Services wie Karten und Apple Pay ein.

Apple hat wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine die Verkäufe seiner Produkte in Russland ausgesetzt. Die Exporte in alle Handelskanäle des Konzerns in dem Land seien bereits vergangene Woche gestoppt worden, teilte das US-Unternehmen am 1. März mit. Auch seien der Bezahl-Service Apple Pay und andere Dienste eingeschränkt worden. Die Apps der russischen Staatssender RT und Sputnik seien in allen App Stores für Apple-Geräte ausserhalb Russlands nicht mehr verfügbar.
In Apples Kartendienst in der Ukraine seien die Anzeige des Verkehrsaufkommens sowie von aktuellen Unfallmeldungen ausgeschaltet worden, um die Bürger des Landes zu schützen. Auch Google verbirgt diese Informationen in seiner Karten-App in der Ukraine angesichts der Kampfhandlungen und des Vormarschs russischer Truppen. "Wir sind zutiefst besorgt über die russische Invasion in die Ukraine und stehen an der Seite aller Menschen, die als Folge der Gewalt leiden", hiess es von Apple weiter. Man bewerte die Situation weiter und sei in Gesprächen mit relevanten Regierungen zu den Schritten, die Apple unternehme.
Apple ist nicht die erste Tech-Firma, die Sanktionen gegen Russland und russische Medien verhängt. Auch Google, Microsoft, Meta oder Tiktok hatten schon vergleichbare Massnahmen ergriffen.

Loading

Mehr zum Thema

image

Spital Männedorf wählt KIS von Cistec

Das Zürichsee-Spital ersetzt sein bisheriges Klinikinformationssystem durch Kisim. Für den Entscheid ausschlaggebend waren spezifische Funktionalitäten – und Preisüberlegungen.

publiziert am 9.10.2026
image

US-Regierung wirft Microsoft aus Visa-Programm raus

Ohne das Visa-Programm hätte Satya Nadella nie Microsoft-Chef werden können.

publiziert am 9.10.2026
image

Banken müssen Lebendigkeit bei Online-Anmeldung prüfen

Bei Online-Anmeldungen schreibt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht den Banken neu eine Lebendigkeitsprüfung vor. Damit soll der Betrugsschutz gestärkt werden.

publiziert am 8.10.2026
image

Niederländische Behörde stoppt M365-Migration

Die Steuer- und Zollverwaltung will Office-Anwendungen auf eigenen Servern hosten und europäische Open-Source-Alternativen einführen.

publiziert am 8.10.2026