Citysoftnet-Projekt in Zürich verläuft "wie geplant"

24. Juni 2024 um 09:21
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Foto: Bing Hao / Unsplash

In Bern verursacht die Fallführungssoftware seit der Einführung Probleme und Mehrkosten. In Zürich geht man davon aus, Citysoftnet erfolgreich in Betrieb nehmen zu können.

Die Fallführungssoftware Citysoftnet wurde von Bern, Basel und Zürich in den vergangenen Jahren gemeinsam entwickelt. Die erste Stadt, die die Software eingeführt hat, war Bern. Dort verursacht die Lösung aber Probleme, die das Personal sowie auch die Klientinnen und Klienten der betroffenen Ämter belasten. Grundsätzlich funktioniere die Software, aber es gebe noch Optimierungsbedarf und technische Probleme, die es zu beseitigen gilt, hiess es vergangene Woche aus Bern.

Einführungstermin in Zürich bald gefixt

In Zürich habe man viel aus den Erfahrungen in Bern für die Einführung lernen können, erklärt eine Sprecherin aus dem zuständigen Sozialdepartement gegenüber dem 'Tages-Anzeiger'. Derzeit plane man die Einführung.
Vergangenen Herbst habe das Sozialdepartement damit gerechnet, die Lösung in diesem Sommer in Zürich einführen zu können. Dies habe sich aber als unrealistisch erwiesen, geht aus dem Bericht weiter hervor. Der definitive Einführungstermin steht noch nicht fest. Er sollte aber demnächst festgelegt werden. Das Projekt laufe "wie geplant".
Man sei überzeugt, zum Zeitpunkt der Einführung technisch und operativ gut aufgestellt zu sein, um Citysoftnet erfolgreich in Betrieb zu nehmen, heisst es weiter. Gemäss dem Sozialdepartement wird in Zürich bald eine umfangreiche Testphase abgeschlossen. Dann zeige sich auch, wie betriebsreif die Software ist.
Bis anhin hat die Stadt Zürich laut 'Tages-Anzeiger' 11,7 Millionen Franken für Citysoftnet ausgegeben. In Bern sind es mittlerweile über 20 Millionen Franken.

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