E-Voting der Post widersteht Hackerangriffen

25. September 2025 um 09:50
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Foto: Die Schweizerische Post

Die digitale Urne der Schweizerischen Post wurde in einem öffentlichen Hackingwettbewerb auf Schwachstellen und Sicherheitslücken geprüft. Das System widerstand 8800 Angriffen.

Die Schweizerische Post hat die Sicherheit ihres E-Voting-System erneut von ethischen Hackern prüfen lassen. Wie das Unternehmen mitteilt, hätten die digitalen Schutzsysteme der Abstimmungsplattform rund 8800 Angriffe abgewehrt.
Im Rahmen des vierwöchigen Tests konnten die Teilnehmenden den Wahlprozess 1:1 simulieren. Dafür wurden Logins, Stimmabgabe und Bestätigung mit echten Stimmrechtsausweisen bereitgestellt. Trotz der insgesamt gut 142'000 Zugriffe von rund 2600 IP-Adressen auf das System sei es niemandem gelungen, die elektronische Urne zu hacken oder eine Sicherheitslücke auszunutzen.
Am diesjährigen Intrusion-Test haben sich laut der Post ethische Hacker aus 54 Ländern beteiligt. Die aktivsten Computerspezialisten stammten aus Frankreich (37%), den USA (9,4%) und der Schweiz (5,8%). Insgesamt wurde eine Rekordzahl von 26 Meldungen rapportiert. Im Vorjahr waren es nur vier.
Jedoch habe die Post nur einen Befund bestätigen können, wie sie schreibt. Es habe sich nicht um einen sicherheitsrelevanten Aspekt, sondern um einen Praxis-Tipp gehandelt. So werde inskünftig präzisiert, dass die Sperrung eines Stimmrechtsausweises nach fünf Login-Fehlversuchen gewollt ist. Dem Finder hat die Post eine Belohnung von 500 Franken gezahlt.


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