Hacker finden keine Lücke im E-Voting der Post

27. August 2026 um 11:29
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Foto: Arnaud Jaegers / Unsplash

Mehr als doppelt so viele Hackerinnen und Hacker wie im Vorjahr beteiligten sich an dem öffentlichen Sicherheitstest des E-Voting-Systems der Schweizerischen Post.

Das E-Voting-System der Schweizerischen Post hat tausende Hackerangriffe erfolgreich überstanden. Das Unternehmen hatte eine Kopie des Abstimmungssystems im Juli erneut einem öffentlichen Intrusionstest unterzogen. Den ethischen Hackerinnen und Hackern sei es nicht gelungen, die digitale Urne zu knacken, teilt die Post mit.
Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Test mehr als verdoppelt, so die Post. 5479 unterschiedliche IP-Adressen aus 107 Ländern hätten auf die Infrastruktur zugegriffen. 2025 seien es 2600 IP-Adressen aus 54 Ländern gewesen. Insgesamt habe das Unternehmen in diesem Jahr mehr als 403'000 Zugriffe auf das Testsystem registriert.
Von den Sicherheitsforschenden hat die Post nach eigenen Angaben 85 Meldungen über Lücken erhalten. Der Prüfung durch die eigenen Mitarbeitenden hätten sechs Befunde standgehalten. Einer habe den Schweregrad "hoch" und einer den Schweregrad "mittel" gehabt. Bei allen vier weiteren habe es sich um Befunde mit tiefem Schweregrad gehandelt. Die erfolgreichen Hackerinnen und Hacker wurden dafür mit rund 38'000 Franken belohnt.
Der Befund mit hohem Schweregrad hätte der Post zufolge lediglich die Verfügbarkeit des Abstimmungsservers beeinträchtigt. Eine Gefahr für die Sicherheit der abgegebenen Stimmen habe nicht bestanden. Das Unternehmen kündigt an, sämtliche Meldungen analysieren zu wollen und die Ergebnisse zu nutzen, um das System weiter zu verbessern.

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