Entlassungen in den KI-Abteilungen von Meta

23. Oktober 2025 um 10:39
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Meta-Büro in London. Foto: zVg

Der Konzern baut rund 600 Stellen ab. Betroffen ist auch die Forschungsabteilung, zu deren Standorten Zürich gehört.

Meta streicht Arbeitsplätze in seinen KI-Abteilungen. Es kommt zu rund 600 Entlassungen. Der Konzern will damit seinen Bereich für Künstliche Intelligenz "flexibler und reaktionsfähiger" machen, teilte das Unternehmen mit. Der Stellenabbau würde die Forschungseinheit für Künstliche Intelligenz (FAIR) von Facebook sowie Teams betreffen, die sich auf KI-Infrastruktur und produktbezogene KI konzentrieren. Nicht betroffen sei das erst kürzlich gegründete TBD Lab, welches die Grundlagenmodelle der nächsten KI-Generation von Meta entwickeln soll.
Meta hatte seine KI-Einheiten im Juni unter dem Namen Superintelligence Labs gebündelt. Zuvor hatte der Konzern eine sehr offensive Rekrutierung von KI-Spezialistinnen und -Spezialisten inklusive Abwerbungen von der Konkurrenz betrieben. Laut 'New York Times' sind bei der gesamten Division rund 3000 Mitarbeitende angestellt. Mit dem Jobabbau würde die Belegschaft jetzt um einen Fünftel gekürzt.
Die Zeitung zitiert Metas Chief AI Officer Alexandr Wang aus einem internen Memo: "Indem wir die Grösse unserer Mannschaft reduzieren, werden weniger Gespräche notwendig sein, um Entscheidungen zu treffen. Jede Person wird mehr Last tragen, mehr Zuständigkeit und mehr Einfluss haben", so Wang. Man habe die vom Stellenabbau Betroffenen informiert und wolle versuchen, ihnen andere Jobs im Unternehmen anzubieten.
Wie sich die Entlassungen auf die drei Bereiche FAIR, KI-Infrastruktur und Produktentwicklung verteilen, gab Meta nicht bekannt. Ebensowenig, welche Standorte davon betroffen sind. FAIR wurde 2013 von Facebook gegründet. Zürich ist ein wichtiger Forschungsstandort der Einheit, der vierte im EMEA-Raum neben Paris, London und Tel Aviv.


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