EU und USA wollen Zusammenarbeit bei KI intensivieren

30. Januar 2023 um 15:48
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Foto: Ka Hem / Unsplash

Eine Vereinbarung wurde unterzeichnet. Auch im Bereich der KI-Forschung soll verstärkt kooperiert werden.

Am 27. Januar haben die Europäische Union und die USA eine "Verwaltungsvereinbarung über künstliche Intelligenz für das Gemeinwohl" unterzeichnet. Die Unterschriften fanden im Rahmen des EU-US Trade and Technology Council (TTC) statt. Wie Jake Sullivan, nationaler US-Sicherheitsberater, in einer Mitteilung erklärte, solle die Vereinbarung auf "verantwortungsvolle Weise Fortschritte in der KI vorantreiben, um wichtige globale Herausforderungen mit einem gemeinsamen Entwicklungsmodell und integrierter Forschung zu bewältigen".
EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton erklärte: "Auf der Grundlage gemeinsamer Werte und Interessen werden EU- und US-Forscher ihre Kräfte bündeln, um gesellschaftliche Anwendungen mit KI zu entwickeln, und mit anderen internationalen Partnern zusammenarbeiten, um eine wirklich globale Wirkung zu erzielen."
In der Vereinbarung werden 5 vorrangige Bereiche für KI-Einsatz und KI-Forschung genannt: Extremwetter- und Klimavorhersagen, Notfallmanagement, Verbesserung von Gesundheit und Medizin, Optimierung von Stromnetzen und Optimierung der Landwirtschaft. Diese Art der Zusammenarbeit sei bisher enger gefasst und auf spezifische Themen beschränkt gewesen. Sie soll zukünftig ausgebaut werden und auf der Zugänglichkeit zu einem "für alle offenen, freien, zuverlässigen und sicheren Internet und digitalen Technologien auf der ganzen Welt" beruhen, so die Mitteilung der US-Regierung.
Wie ein US-Beamter gegenüber 'Reuters' betonte, lege die Vereinbarung besonderen Wert auf die "Datenspeicherung": "Die US-Daten bleiben in den USA und die europäischen Daten bleiben dort, aber wir können ein Modell erstellen, das mit den europäischen und den US-Daten kommuniziert, denn je mehr Daten und je vielfältiger die Daten, desto besser das Modell."
Die unterzeichnete Partnerschaft besteht derzeit nur zwischen dem Weissen Haus und der Europäischen Kommission, dem Exekutivorgan der 27 EU-Mitgliedsstaaten. Auch weitere Länder sollen eingeladen werden, sich in den kommenden Monaten anzuschliessen.

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