Beim japanischen Technologie-Konzern Fujitsu steht eine weitere Veränderung an: Das Europageschäft soll inskünftig unter dem Namen "Fsas Technologies" firmieren. Das berichtet das Magazin 'Channelpartner' vom Partnertag des Unternehmens im deutschen Mainz. Die Umfirmierung werde in den europäischen Märkten ab dem nächsten Geschäftsjahr geschehen.
Die Niederlassung in Spanien ist bereits als "Fsas Technologies – A Fujitsu Company" ins Handelsregister eingetragen, wie das Magazin '
CRN' weiss. Nun folgen bis zum Ende des Geschäftsjahres – am 31. März 2025 – die anderen europäischen Landesgesellschaften. Die Rechenzentrumssparte des Mutterhauses heisst bereits seit Anfang April dieses Jahres "Fsas Technologies".
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ändert sich durch die Umfirmierung nichts an der Konzernstrategie oder am Lösungsportfolio. Das Management und das Personal bleiben an Bord. Das war beim Abschied aus dem Client-Geschäft im vergangenen Jahr noch anders, der als herber Einschnitt wahrgenommen wurde. Wie Santosh Wadwa, Head of Product Channel Sales Central Europe bei Fujitsu, im Gespräch mit '
Channelpartner' sagte, ist die Umbenennung ebenfalls als Chance zu sehen, um das alte Image des Computerherstellers abzustreifen und sich auch neuen Kundengruppen als Lösungsanbieter vorzustellen.
Fujitsu Schweiz gliedert Hardware-Sparte aus
Die Schweizer Niederlassung von Fujitsu hat bis anhin sowohl Beratung und Dienstleistung angeboten als auch Hardware für Rechenzentren. Wie Pressesprecherin Melanie Sass im Gespräch mit inside-it.ch sagte, werde das Hardware-Geschäft in der Schweiz in eine Tochtergesellschaft Fsas Technologies ausgegliedert. Fujitsu Technology Solutions werde zukünftig weiterhin Beratung und Dienstleistung anbieten.
Update 11Uhr: Details zum Schweiz-Geschäft und Statement ergänzt.