Google macht seinen ChatGPT-Konkurren­ten breit verfügbar

21. März 2023 um 15:52
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Ein Fehler von Bard sorgte bei der Präsentation des Tools für Häme im Netz und schickte den Aktienkurs auf Talfahrt. Jetzt macht Google das KI-Tool in ersten Ländern verfügbar.

Bei seinem Debüt hat Bard nicht brilliert. Ein Faktenfehler der Google-KI sorgte für Spott und Häme im Netz und liess die Google-Aktie abschmieren. Nun können sich die Anwender zumindest in den USA und Grossbritannien selbst ein Bild machen.
Google hat den Zugang zu seinem KI-Chatbot Bard für eine begrenzte Öffentlichkeit geöffnet. "Es handelt sich um ein frühes Experiment, das den Userinnen und Usern die Zusammenarbeit mit generativer KI ermöglicht", heisst es in einem Blogbeitrag. "Wir haben beim Testen von Bard schon viel gelernt, und der nächste wichtige Schritt zur Verbesserung besteht darin, das Feedback von mehr Menschen einzuholen."
Bard sei eine Ergänzung der Google-Suche und so konzipiert, dass man Antworten überprüfen oder Quellen erkunden könne, erklärt das Unternehmen weiter.

Konter gegen ChatGPT

Mit Bard tritt Google gegen ChatGPT des kalifornischen Startups OpenAI an, das wiederum eng durch Milliarden-Investitionen mit dem Softwarekonzern Microsoft verbandelt ist. ChatGPT sorgt seit seiner Veröffentlichung für Furore und lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit stark auf das Thema Künstliche Intelligenz.
Bard basiert ähnlich wie ChatGPT auf einem grossen Forschungs-Sprachmodell (LLM). Bei Google läuft Bard auf einer abgespeckten und optimierten Version des Sprachmodells LaMDA und soll im Laufe der Zeit mit neueren, leistungsfähigeren Modellen aktualisiert werden.

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