HPEs Übernahme von Juniper im Visier von Wett­bewerbs­hütern

20. Juni 2024 um 14:10
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Foto: Gene Gallin / Unsplash

Die britische Aufsichtsbehörde wird untersuchen, ob die Übernahme von Juniper Networks den Wettbewerb beeinträchtigen könnte.

Die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) hat eine formelle "Phase-1"-Untersuchung wegen der geplanten Übernahme von Juniper Networks durch HPE eingeleitet. Sie befinde sich in der Anfangsphase einer Prüfung, die feststellen soll, ob die Übernahme "zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Wettbewerbs" auf einem oder mehreren Märkten im Vereinigten Königreich führen könnte, schreibt die CMA.
HPE kündigte die Übernahme von Juniper im Januar 2024 an. Ziel des Deals, so die Mitteilung damals, ist die "Beschleunigung von KI-getriebener Innovation". Der US-Konzern will 40 Dollar pro Aktie bezahlen, was einem Gesamtwert von 14 Milliarden Dollar entspricht. Man rechne damit, die Übernahme Anfang 2025 abschliessen zu können, so HPE im Januar.
Die CMA ist die erste Behörde, die sich nun zu diesem Deal zu Wort meldet. Es ist aber wahrscheinlich, dass auch die entsprechende EU-Behörde Bedenken äussert. Die Übernahme bereits durchgewunken hingegen hat Brasilien.
Interessengruppen können bis zum 3. Juli Stellungnahmen bei der CMA einreichen. Mitte August will die Behörde dann entscheiden, ob sie eine formelle Phase-2-Untersuchung einleitet.

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