Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2022 hat HP einen Nettoumsatz von 16,5 Milliarden Dollar ausgewiesen. Das entspreche einem Plus von 3,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, heisst es in einer Mitteilung. Damit hat sich das Wachstum klar abgeschwächt, nachdem der Drucker und PC-Hersteller im
1. Quartal noch um 8,8% zugelegt hatte.
HP-CEO Enrique Lores spricht denn auch nur von einem soliden Quartal. Wobei er herausstreicht, dass die wichtigsten Wachstumsbereiche zweistellig zugelegt hätten. Unter dem Strich sei 1 Milliarde Dollar übriggeblieben, im Vorjahr waren es noch 1,36 Milliarden Dollar. Zudem ist der operative Cash-Flow gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,44 auf 0,51 Milliarden Dollar zurückgegangen und der Free Cash-Flow betrug noch 0,4 Milliarden Dollar (im Vorjahr 1,3 Milliarden Dollar).
Konkret konnte der Umsatz der Personal-Systems-Sparte um 9% auf nunmehr 11,5 Milliarden Dollar gesteigert werden. Während das Privatkundengeschäft rückläufig war, ist das Geschäftskundengeschäft jedoch um 18% gewachsen. Die Umsätze dieser Sparte sind laut HP mit insgesamt 17% weniger verkauften Geräte erwirtschaftet worden. Dabei ging die Anzahl der Notebooks um 23% zurück, während die der Desktops um 11% stiegen. Der Rückgang bei den Notebooks darf nicht wundern. Das Vorjahresquartal war mit dem Trend zum hybriden Arbeiten stark und HP verzeichnete bei den Notebooks ein Plus von über 60%.
Anders sah es offensichtlich im Druckergeschäft aus. Hier betrug der Umsatz 5 Milliarden Dollar, was einem Rückgang von 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. 12% rückläufig waren dabei die Umsätze mit Privatkunden und um 4% sanken die kommerziellen Umsätze, so der Konzern weiter. Auch der Zubehörbereich sei um 6% geschrumpft. Insgesamt sei die Menge an Drucker-Hardware um 23 % zurückgegangen, wobei die Stückzahlen der Consumer um 24% und die der Unternehmen um 17% rückläufig waren.