Das KI-Startup Project Prometheus eröffnet demnächst eine Niederlassung in Zürich. Darauf deuten eine Reihe von Posts auf den Plattformen X und Linkedin, schreibt der 'Tages-Anzeiger'.
Von Project Prometheus gibt es weder offizielle Informationen noch eine Webseite. Bekannt ist aber, dass das Unternehmen ein Startkapital von 6,2 Milliarden Dollar besitzt. Einen Teil davon hat Jeff Bezos selbst finanziert, wie die '
NZZ' letztes Jahr berichtete. Bezos ist Co-Geschäftsführer mit dem Physiker Vik Bajaj, der zuvor bei Google, Verily, dem Health-Tech-Ableger von Alphabet, arbeitete und verschiedene Unternehmen gründete.
Die neue Firma soll sich auf die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und Technologien spezialisieren, die in der industriellen Branche zum Einsatz kommen, beispielsweise in der Hardware-Produktion, Chip- und Autobranche sowie in der Luft- und Raumfahrt. Möglicherweise entwickele Project Prometheus Technologien für Blue Origin, die SpaceX- Variante von Bezos, die Flüge in den Weltraum anbietet.
Dem '
Tages-Anzeiger' (Paywall) zufolge geben erste Mitarbeitende des Startups auf Linkedin an, in Zürich zu arbeiten. Dabei handelt es sich um ehemalige Angestellte von Google und Sony. Einer von ihnen sei Nal Kalchbrenner, der dieses Jahr auf einem Panel im AI House Davos am Weltwirtschaftsforum auftrat. Project Prometheus folgt damit dem Trend bei Unternehmen, die
schlausten Köpfe für KI abzuwerben, wie auch hierzulande das Beispiel der
Zurich Versicherung zeigt.