Kostendruck lässt IT-Budgets steigen

10. November 2022 um 10:41
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Foto: John Schnobrich / Unsplash

Die IT-Ausgaben im EMEA-Raum sollen nächstes Jahr wieder steigen, prognostiziert ein Report von Gartner. Umsatztreiber sollen die Cloud und Business-Software sein.

Laut jüngsten Prognosen des Marktforschers Gartner werden sich die IT-Ausgaben in der EMEA-Region im Jahr 2023 auf insgesamt 1,3 Billionen US-Dollar belaufen. Dies entspreche einem Anstieg von 3,7% gegenüber diesem Jahr, schreibt Gartner in einem Bericht. In den Märkten in Westeuropa könnte der Anstieg sogar noch deutlicher ausfallen. Im Vergleich zum Vorjahr soll ein Wachstum von 5,2% verzeichnet werden.
"In turbulenten Zeiten zögern CIOs, neue Verträge zu unterzeichnen, sich zu langfristigen Initiativen zu verpflichten oder neue Technologiepartner zu engagieren", sagte John Lovelock, Vice President Analyst bei Gartner. "Die IT-Budgets der Unternehmen spielen bei dieser Zurückhaltung keine zentrale Rolle, und die Unternehmen in EMEA werden ihre IT-Budgets im Jahr 2023 erhöhen", ist er überzeugt.
In digitale Technologien soll gemäss Lovelock vor allem da investiert werden, wo betriebliche Effizienz- und Kosteneinsparungen gemacht oder die Einnahmen gesteigert werden können. Nach einem prognostizierten Rückgang in allen Segmenten im Jahr 2022 werden sich die Ausgaben für Business-Software mit einem voraussichtlichen Anstieg von 8,6% im Jahr 2023 schneller erholen als jedes andere Segment, schreibt Gartner.
Ebenfalls stark wachsen sollen auch die Ausgaben rund um die Cloud. Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für Cloud-Dienste in der EMEA-Region von 111 Milliarden Dollar im Jahr 2022 auf 131 Milliarden im Jahr 2023 steigern werden, was einem Anstieg von 18,2% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Ausgaben für Cloud-Software sollen demnach 34% der Gesamtausgaben für Unternehmenssoftware in EMEA ausmachen.

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