Kudelski schreibt wieder schwarze Zahlen

23. Februar 2022, 08:56
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André Kudelski, CEO der Kudelski-Gruppe

Der Technologiekonzern ist nach zwei verlustreichen Jahren wieder in die Gewinnzone vorgestossen. Das Wachstum wurde durch die Bereiche Cybersicherheit und IoT angetrieben.

Der Umsatz von Kudelski stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5% auf 778,8 Millionen US-Dollar. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erhöhte sich um fast 13% auf 72,4 Millionen Dollar.
Damit erzielte der Konzern erstmals seit 2018 wieder einen Reingewinn von 20,4 Millionen Dollar. Dies, nachdem die Securityspezialisten in den Jahren zuvor Verluste von 18 beziehungsweise 38,6 Millionen Dollar schreiben mussten.

Wachstum bei Cybersicherheit und IoT

Wachstumsmotoren von Kudelski waren wie im Vorjahr die Bereiche Cybersicherheit, IoT sowie Digital TV. Der Netto-Umsatz bei Letzterem erhöhte sich im Jahresvergleich um 2,8% auf 355,1 Millionen Dollar. Das Geschäft entwickelte sich laut Mitteilung besser als erwartet.
Der Netto-Umsatz im Cybersecurity-Business legte sogar um ein Viertel auf 107,3 Millionen zu. Das Unternehmen konnte von der gestiegenen Nachfrage nach Sicherheitslösungen in der IT profitieren.
Am deutlichsten wuchs der Umsatz im IoT-Segment mit 8,2 Millionen Dollar. Das Unternehmen erreichte damit sein Ziel, den Umsatz mindestens zu verdoppeln. Noch sei das Segment aber vergleichsweise klein.

Public Access leidet weiter unter der Pandemie

Im Bereich Public Access, für Zugangslösungen etwa an Flughäfen, Einkaufszentren oder Stadien, litt nach eigenen Angaben weiter unter der Corona-Krise. Der Umsatz ging um 3,7% auf 284,1 Millionen Dollar zurück.
Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Kudelski weiterhin Wachstum in den Bereichen Digital TV, Cybersicherheit und IoT. Letzteres soll sich erneut verdoppeln. Im laufenden Jahr rechnet der Konzern mit einem stabilen EBITDA zwischen 55 und 75 Millionen Dollar.

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