Am Wochenende vom 8. und 9. März fand an der EPFL in Lausanne das Finale der diesjährigen Schweizer Informatik-Olympiade statt. Dabei wurden zwölf Jugendliche aus der ganzen Schweiz mit Medaillen ausgezeichnet. Die prämierten Schülerinnen und Schüler brachten sich damit in die Pole Position für einen Startplatz an der internationalen Informatik-Olympiade, die Ende Juli in Bolivien stattfindet.
Bereits im Herbst hatten über 100 Nachwuchstalente die erste Runde der Informatik-Olympiade absolviert. Nach einem Trainingslager in Sarnen nahmen die besten 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Schweizer Finale teil. Dabei mussten sie in zwei fünfstündigen Prüfungen ihre Kenntnisse im Bereich der Informatik unter Beweis stellen.
Insgesamt wurden je vier Gold-, Silber- und Bronzemedaillen vergeben. Anders als in anderen Jahren haben sich die vier Schweizer Gold-Gewinner aber nicht direkt für das internationale Finale qualifiziert. Deshalb treffen sich die zwölf ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler im Mai noch einmal für ein weiteres Ausscheidungsverfahren.
Zu den Auserwählten gehören Jovian Soejono von der International School of Geneva, Yuhua Su von der International School Altdorf, Ursus Wigger von der Alten Kantonsschule Aarau sowie Linus VandeVondele vom Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium Rämibühl. Sie alle wurden mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Silber gab es für Myriam Faltin vom Collège André-Chavanne, Andrej Ševera vom Collège Voltaire, Till Fischer von der Kantonsschule Wettingen und Máté Makai vom Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium Rämibühl. Bronze ging an Hongjia Meng von der Kantonalen Mittelschule Uri, Jonathan Braun von der Kantonsschule Zug, Levin Glatz von der Kantonsschule Wettingen und Zeno Orglmeister von der Kantonalen Mittelschule Uri.