Netzwerk für digitale Souveränität wächst kräftig

20. Februar 2026 um 09:50
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Illustration: Erstellt durch inside-it.ch mit Le Chat

Ein halbes Jahr nach der Gründung sind 164 Schweizer Behörden und Firmen SDS beigetreten. Auch der Aufbau eines Zentrums kommt voran.

Das "Netzwerk SDS – Souveräne Digitale Schweiz" hat sich zum Ziel gesetzt, unterschiedliche Technologie-Themen voranzubringen. Dazu gehören Einsatzzentren, Grundlagen, was die Zertifikation oder die Standards angeht, Open-Source-Lösungen sowie Cloud-Computing, IT-Infrastrukturen und KI.
Ein halbes Jahr nach der Gründung im Juli 2025 ist SDS bereits kräftig gewachsen. 164 Behörden und Firmen sind aktuell auf der Website gelistet, die sich beteiligen und mitarbeiten wollen. Laut Mitteilung gehören unter anderem Advowerk, Cyberglobal Switzerland, Dätwyler, Digitalrat, Exolynk, Inventx, Isolutions, Möbius Consulting, UMB und der Verein Revamp-it zu den neuen Mitwirkenden.
Ein weiteres Ziel von SDS ist die Schaffung eines staatlichen Zentrums für digitale Souveränität in der Schweiz, ähnlich dem schon bestehenden deutschen Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS), mit dem das Netzwerk zusammenarbeitet.
"Konkret soll dieses Kompetenzzentrum die Product Ownership von Open-Source-Lösungen koordinieren, Beratung zu rechtlichen, technologischen und organisationalen Fragen leisten, skalierbare Support-Strukturen für Open-Source-Produkte schaffen und Finanzierungs- und Business-Modelle auf Schnittstelle Staat und Community entwickeln", erklärte Matthias Stürmer gegenüber inside-it.ch, der das Institut Public Sector Transformation an der Berner Fachhochschule leitet.
Ende Januar hat das BFH-Institut zusammen mit 23 Umsetzungspartnern einen Antrag bei Innosuisse eingereicht. Innerhalb von zwei Jahren soll mit den beantragten 2,5 Millionen Franken die Anschubfinanzierung der Zentrums-Gründung gesichert werden.


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