Im vergangenen August tauchten erste Verkaufsgerüchte rund um den Schweizer RZ-Betreiber Green auf. Dessen Besitzer, die französische Private-Equity-Firma Infravia Capital Partners, sei mit Beratern für
einen möglichen Verkauf im Gespräch, berichtete 'Bloomberg'. Die Beteiligungsgesellschaft
ist seit 2018 Besitzer von Green. Das Unternehmen betreibt sechs Rechenzentren an vier Standorten im Grossraum Zürich. Zwei weitere befinden sich auf dem Metro-Campus Zürich im Bau und am Standort Lupfig entsteht ein weiteres Hochleistungs-Datacenter.
Laut der Nachrichtenagentur hat Green jetzt erstes Interesse von Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds und Private-Equity-Firmen geweckt.
'Bloomberg' (Paywall) beruft sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Versicherer Swiss Life erwägt demnach zusammen mit der kanadischen Pensionskasse Omers (Ontario Municipal Employees Retirement System) ein Übernahmeangebot.
Auch die Private-Equity-Gesellschaft KKR erwäge ein Angebot. Zu den weiteren potenziellen Bietern würden gemäss den Quellen Blackrock, Wren House Infrastructure und Igneo Infrastructure Partners gehören. Eine Stellungnahme lehnten alle möglichen Käufer ab.
Infravia strebe eine Bewertung von Green zwischen 2 und 2,5 Milliarden Euro einschliesslich Schulden an. "Die Beratungen dauern an und die Unternehmen könnten sich gegen ein Angebot entscheiden", so 'Bloomberg'.