Post will jetzt auch noch mit Kryptos handeln

13. Juli 2022 um 13:35
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Foto: Kanchanara / Unsplash

Nach dem Einstieg ins Softwaregeschäft will der Gelbe Riese mit seiner Tochter Postfinance auch noch in den Kryptohandel einsteigen.

Postfinance will in den Handel mit Bitcoin und den weiteren Kryptowährungen einsteigen. Ziel sei es, Kundinnen und Kunden bis spätestens 2024 ein eigenständiges Angebot zur Verfügung zu stellen, bestätigte eine Postfinance-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'AWP' diverse Medienberichte.
Die Geschäftsleitung von Postfinance habe digitale Vermögenswerte als strategischen Wachstumsbereich identifiziert und beschlossen, ihren Kunden so bald als möglich ein Angebot zu unterbreiten, so die Sprecherin. Es gebe eine hohe Kundennachfrage für den Handel mit Kryptowährungen. Der Markt wachse weiter und es existierten viele spannende Anwendungsmöglichkeiten rund um die den Währungen zugrunde liegende Blockchain-Technologie, erklärte sie. Da es jedoch kein Angebot des Finanzinstituts gebe, wichen viele Kunden für ausländische Handelsplattformen aus.
Postfinance werde nun ein Team zusammenstellen, das die Entwicklung einer Lösung in diesem Bereich beschleunigen solle. Dabei würden auch Gespräche mit "mehreren potenziellen Partnern" laufen, die Postfinance bei diesem Vorhaben unterstützen könnten. Bereits möglich sind Investitionen in Kryptowährungen allerdings mit der Banking-App Yuh, die Postfinance in Partnerschaft mit der Online-Bank Swissquote entwickelt hat.
Die Schweizer Post breitet sich generell in digitale Gefilde aus und ist im Software-Bereich sehr aktiv. Zuletzt hat der Konzern ein Cybersecurity-Unternehmen hinzugekauft. Für seine Akquisen wurde der Gelbe Riese zuletzt stark kritisiert und beschäftigt unter anderem die Weko damit.

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