Sowohl der Name des Horgener ERP-Spezialisten Acommit wie derjenige des St. Galler Business-Software-Experten Alpha Solutions verschwindet. Die Firmen treten im Markt nun neu unter der gemeinsamen Marke Aproda auf, wie es in einer Mitteilung heisst. So wollen die beiden nun fusionierten Unternehmen, die
vor 3 Jahren (Acommit) beziehungsweise
vor knapp 2 Jahren (Alpha Solutions) an Bechtle verkauft worden waren, sich nun zusammen im Markt für ERP- und Businesslösungen positionieren.
Aproda werde aber innerhalb der Bechtle Gruppe eigenständig bleiben. Die bisherige Zusammenarbeit mit dem IT-Systemhaus Bechtle Schweiz werde fortgesetzt, um dessen Kunden Lösungen in den Bereichen CRM und ERP zur Verfügung zu stellen. Neben dem Applikationsbereich sollen auch passende IT-Infrastrukturleistungen angeboten werden, um ganzheitliche IT-Lösungen aus einer Hand bereitstellen zu können, wird mitgeteilt. Wobei auch hier der Fokus auf Cloud-Lösungen von Microsoft wie M365, Azure und weiteren Services liegen werde.
Gemeinsam können die fusionierten Firmen ein breiteres Applikationsportfolio mit umfassenden Branchenlösungen sowie einer stärkeren Cloud-Kompetenz anbieten, heisst es weiter. Aproda beschäftige aktuell 150 Mitarbeitende an den fünf Standorten in Horgen, Luzern, Lyss, St. Gallen und Wallisellen.
CEOs bleiben an Bord
An der Spitze von Aproda stehen die beiden CEOs der Vorgängerfirmen. Das Unternehmen werde gemeinsam von Stefan Heim und Robert Zanzerl geführt. Ausserdem seien Anatol Dubied, Patrick Glauser, Ivo Gonzenbach und Martin Küng in der Aproda-Geschäftsleitung vertreten.
Von der Bündelung der Kräfte erhoffe man sich Synergien, um so die Position als ERP-, CRM- und POS-Anbieter in der Schweiz weiter auszubauen, erklärt Co-CEO Zanzerl. Sein Mit-CEO Heim ergänzt: "Mit diesem Schritt stärken wir unsere Innovationskraft im Bereich der Microsoft-Technologien, können unseren Kunden weiterhin einen exzellenten Service bieten und gleichzeitig unseren Mitarbeitenden attraktive Perspektiven ermöglichen."