Coop ist Digital Commerce Champion 2020

16. September 2020 um 11:10
  • e-commerce
  • channel
  • startup
image

Die Jury zeigt sich beeindruckt von coop.ch. Aber auch reine Digital-Händler und Schweizer Startups erhielten Auszeichnungen im Boom wegen Corona.

Die Omni-Channel-Plattform Coop.ch erhält die Auszeichnung des "Digital Commerce Champion 2020". Dies melden die Veranstalter von Carpathia.
Mit der Plattform habe Coop "ein Statement gemacht: Uns ist es ernst mit dem Lebensmittel-Onlinehandel. Dafür mussten zwar Corporate-Inhalte etwas aus dem Rampenlicht weichen, doch nun können die Kundin und der Kunde endlich sofort mit dem Einkaufen loslegen. Die Verschmelzung mehrerer verschiedener Web-Auftritte ist gelungen", so die Laudatio mit Verweis auf Coop@home, Coop.ch und Mondovino. Zudem lobt die unabhängige und vielfältige Jury die Verknüpfung von Online- und Offline-Geschäft, speziell die Produkt-Verfügbarkeit in Echtzeit und in den eigenen favorisierten Filialen. Dies sei einzigartig und der Champion-Titel sei verdient.
Coop ist damit Nachfolger von brack.ch, 2019 Gewinner der Krone. Und Digitec-Galaxus, 2017 und 2018 Champion, konnte in den Kategorienwertungen überzeugen.
Es galt am Award-Event, auch Preise in 16 Kategorien zu verteilen, beziehungsweise zu gewinnen.
Die Gewinner (in alphabetischer Reihenfolge):
  • About You (Kategorie Fashion & Accessoires)
  • Botanik Sämereien (Evecommerce)
  • Coop (Body & Taste / Best Feature)
  • Digitec-Galaxus (Lifestyle & Hobby / Electronics & Media / Marktplätze & Plattformen)
  • Eberhard Appenzeller Gurt (Small Business)
  • Ex Libris (Omni-Channel & Innovation)
  • Hogalog (B2B Services und Prozess-Integration)
  • Hornbach Baumarkt (Schweiz) (Home & Living)
  • Jungheinrich Profishop (B2B Design und User Experience)
  • No Bullsh!t (Startup)
  • Qaveman (Brands & Hersteller)
  • rrrevolve trading lanz (Nachhaltigkeit)
  • Zalando SE (Generation Z)
Sie alle konnten sich die Auszeichnung abholen, eigens gebrandete Masken tragend.
image
"Authentizität und Einfachheit", so die Jury über Startup nobullshit.care.
Von speziellem Interesse sind gerade im Corona-Jahr und dem resultierenden E-Commerce-Boom die vielversprechenden Startups. Der mit 5’000 Franken dotierte Start-up-Award geht an No Bullshit mit nobullshit.care. "Der Onlineshop für ehrliche Naturkosmetik überzeugt mit Authentizität und Einfachheit", so die Laudatio der Jury. Neben den "liebevollen Produktdetailseiten" lobt sie "spannendes Hintergrundwissen zur Marke und den Produkten" und den Refill-Service.
Dahinter platzierten sich hinter Qaveman (qaveman.com), Lo’u maea (athleticdog.ch), Snäx (snaex.ch) und Digt (brandsforemployees.ch) auf den Folgeplätzen.
Die vollständige Liste der Top-5 aller Kategorien und die Laudatios sind online. Es ist spannend zu sehen, wie vielfältig Digital Commerce heute in der Schweiz ist.

Und die Zukunft?

Damit der Digital Commerce weiter an Bedeutung gewinnt, sind auf IT-Ebene zukunftsfähige Lösungen gefragt. Online-Shops und angedockte Systeme wie ein PIM entwickeln sich permanent weiter. Um sich im immer agileren und anspruchsvolleren Markt gut positionieren und behaupten zu können, brauche es flexible Systeme und Architekturen, so Experte Walter Oberli in einem Fachbeitrag.
Interessenbindung: inside-channels.ch ist Medienpartner.

Loading

Mehr zum Thema

image

Zürcher RZ-Dienstleister Next übernommen

Das niederländische Beratungsunternehmen Haskoning stärkt seine Position im Schweizer Rechenzentrumsmarkt durch die vollständige Übernahme von Next.

publiziert am 18.6.2026
image

Apple-Chef nennt Preiserhöhungen "unvermeidlich"

Trotz langfristiger Verträge mit den Halbleiterproduzenten muss Apple mehr Geld für Speicherchips zahlen. CEO Tim Cook nennt den Ausbau von KI-Rechenzentren als einen Grund.

publiziert am 18.6.2026
image

IG SAP diskutiert die Zukunft des ERP

An einem Anlass der IG SAP Schweiz sprachen Anwenderfirmen über Erfahrungen mit neuen SAP-Technologien. Die Organisatoren waren erfreut über den starken Zuspruch.

publiziert am 18.6.2026
image

Schweizer Firmen erst auf dem Weg zum Agentic Enterprise

An der Schweizer Hausmesse von Salesforce warb der Hersteller für das Agentic Enterprise. Die einheimischen Firmen zeigten sich offen, arbeiten aber nur beschränkt mit KI-Agenten.

publiziert am 17.6.2026