Crealogix ist wieder in den schwarzen Zahlen

14. September 2021 um 11:23
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Zumindest vor Goodwill- und anderen Abschreibern.

Crealogix habe ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020/2021 hinter sich gebracht, berichtet das Zürcher Softwarehaus. Der Umsatz stieg laut dem Geschäftsbericht verglichen mit dem Vorjahr um 5,4% auf 109,3 Millionen Franken. Daraus resultierte eine Betriebsergebnis (EBITDA) von 3,3 Millionen Franken und ein Reingewinn vor Goodwill- und anderen Abschreibern von 1,1 Millionen Franken. Im Geschäftsjahr davor resultierte vor Abschreibungen noch ein Verlust von 0,5 Millionen Franken.
Wenn man die Abschreiber mitrechnet, steckt Crealogix jedoch weiterhin in den roten Zahlen. Der bilanzierte Reinverlust für das Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, beträgt 3,8 Millionen Franken. Im Jahr davor waren es allerdings noch satte 12,5 Millionen Franken.
Wichtig für das 1996 gegründete Unternehmen ist, dass seine Strategie, von Lizenzverkäufen auf wiederkehrende Einnahmen umzustellen, funktioniert. Dies ist laut dem Geschäftsbericht der Fall. Die wiederkehrenden Umsätze machten im abgelaufenen Jahr zum ersten Mal etwas mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. 2019/2020: lag der Anteil noch bei 44%. Das SaaS-Geschäft ist hauptverantwortlich für diesen Anstieg. Dank eines Grossauftrags von sieben deutschen Förderbanken, den Crealogix im Sommer 2020 ergattert hatte, stiegen die SaaS-Einnahmen um 76%. Mit einem Anteil von 27% (2019/2020: 16%) trugen sie damit wesentlich zum Gesamtumsatz bei.

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