Das ist das ICT-Unwort des Jahres

9. Dezember 2020 um 15:47
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"Überbewertet, für jeden Quatsch aufgeführt, eine Ausrede für eine nicht existente Definition und ein Freipass zum Chaos."

Wir haben das ICT-Unwort des Jahres gewählt. Besser gesagt, Sie, liebe Leserinnen und Leser haben das ICT-Unwort 2020 gewählt. Denn wir haben weder Big-Data-Analysen durchgeführt noch KI eingesetzt, sondern wollten von Ihnen wissen, welches Wort aus dem ICT-Umfeld Sie besonders verärgert, nervt oder langweilt.
Ins Finale kamen die drei Begriffe, die am häufigsten genannt wurden.
Nun ist Ihre Wahl gefallen: Das ICT-Unwort des Jahres ist "Agile". Der Publikumsentscheid ist eindeutig ausgefallen: Fast 53% der Stimmen gingen an "Agile". Dahinter folgte "Digitalisierung" mit 27% vor Blockchain.
Unsere Leser finden, "Agile" sei "überbewertet, für jeden Quatsch aufgeführt, eine Ausrede für eine nicht existente Definition und ein Freipass zum Chaos."
"Von grosser Beweglichkeit zeugend; regsam und wendig", meint das deutsche Wörterbuch zum Begriff. "Agil" hat lateinische Wurzeln: agilis "wendig, schnell"; agere "in Bewegung setzen, in Bewegung halten".
Auch die Redaktion von inside-it.ch und inside-channels.ch hat sich häufig der Wörter agil und agile bedient – und wird dies wohl auch im neuen Jahr tun. Wir berichteten von agiler Softwareentwicklung, agilem Projektmanagement und agilen Unternehmen. Und wir haben gar versprochen, Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit wichtigen News agiler zu machen.

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