Die IT-Woche:

5. Oktober 2018, 15:00
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Innovations-Outsourcing, Gratis-Blockchain, Google-Macht, Riesen-Zuschläge und eine DevOps-Transformation.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 40 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
V-Zug lagert Basis-IT zu T-Systems aus
T-Systems übernimmt die Systeme von V-Zug und ist künftig für den Basis-Betrieb verantwortlich. Die Applikationen werden von V-Zug weiterhin selbst betrieben. Aber es ist "kein Sparprogramm": V-Zug hat grosse Innovationsprojekte in petto und T-Systems soll nicht nur Outsourcer, sondern auch Innovationspartner sein. Die von V-Zug produzierten Haushaltsgeräte werden vernetzt und "intelligent", die Produktion wird auf Industrie 4.0 umgestellt und Logistik und Supply Chain werden neu designt.
Red-Hat-CEO Jim Whitehurst erklärt im Gespräch mit inside-it.ch die Firmenstrategie, dreistellige Wachstumsraten und wo er die Blockchain sieht. "Big Data, Analytics, DevOps, Software-Defined-Networks, SD Storage wird von starken User-Kräften geprägt und alles ist Open-Source. Niemand spricht von proprietären Container-Plattformen oder Big-Data-Lösungen. Das ist nicht eine Aussage über Red Hat im Speziellen, sondern allgemein", zeigt sich Whitehurst optimistisch.
Wie Tim Berners-Lee die Macht von Google und Facebook brechen will
"Ich habe immer geglaubt, dass das Internet für alle da ist. Deshalb kämpfen ich und andere wie wild darum, es zu beschützen", schreibt Tim Berners-Lee, eine der zentralen Figuren in der Internetgeschichte, der das Internet heute an einem kritischen Wendepunkt sieht. Das Internet habe sich zum "Motor von Ungerechtigkeit und Spaltung entwickelt; beeinflusst von mächtigen Kräften, die es für ihre eigenen Ziele benutzen". Berners-Lee will nun in Zusammenarbeit mit Techies des MIT mittels eines Open-Source-Projekts namens Solid allen Usern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben.
Bund: Riesige Hardware-Zuschläge für Lenovo und HP
Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat heute Zuschläge für eine im Januar lancierte öffentliche Ausschreibung publiziert. Gesucht wurden darin je zwei Anbieter, die dem Bund bis zu 10'000 feste und 90'000 mobile Arbeitsplätze, bis zu 50'000 Monitore und bis zu 7000 Thin Clients liefern dürften. Dies ist die maximale Menge, die bis Ende Juni 2025 geliefert werden kann. Die Gewinner des Zuschlags sind Lenovo und HP.
In The Code: Transformation hin zu DevOps beim BIT
"You build it, you run it, you break it, you fix it". Das klingt ganz einfach: Ich trage die Folgen meines Handelns. Für das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT), einen der IT-Leistungserbringer der Bundesverwaltung, ist es jedoch ein grosser Schritt in Richtung enge Zusammenarbeit von Kunde, Entwicklung, Engineering, Testing und Betrieb. Ein Erfahrungsbericht aus dem BIT von Irina Baumgärtner.

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