HPE patcht weiteren SSD-Selbstmord-Bug

26. März 2020 um 13:23
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Dieses Mal geben die SSDs nach viereinhalb Jahren den Geist auf, wenn man sie nicht patcht.

HPE hat eine neue Firmware für SSDs in Enterprise-Systemen auf Lager und empfiehlt Kunden, dringend auf diese neue Firmware (HPD7) upzugraden. Denn die neue Firmware enthält einen Patch für ein Problem, das ganz ähnlich ist, wie das, das HPE im November 2019 beheben musste.
HPE erklärt zwar, dass die beiden Bugs keinen Zusammenhang hätten, aber die Auswirkungen sind gleich: Die betroffenen Flash-Drives geben nach einer genau definierten Betriebszeit den Geist auf, und die darauf gespeicherten Daten gehen verloren. Der im November gepatchte erste Bug bewirkte einen Ausfall nach 32'768 Betriebsstunden. Dieses Mal sind es 40'000 Betriebsstunden, beziehungsweise 4 Jahre, 206 Tage und 16 Stunden.
Immerhin dauert es noch einige Monate, bis die ersten betroffenen Drives ausfallen könnten. In seinem Bulletin zum aktuellen Problem versichert HPE, dass dies nicht vor dem Oktober 2020 der Fall sein werde. 
Betroffen sind HPE-Server und Storage-Produkte wie beispielsweise ProLiant, Synergy, Apollo 4200, Synergy-Storage-Module, D3000 Storage-Enclosures oder StoreEasy-1000-Storage-Systeme.
Nicht betroffen sind laut HPE unter anderem 3PAR StoreServ-Storage, D6000/D8000 Disk-Enclosures, ConvergedSystem 300/500, MSA Storage, Nimble Storage, Primera Storage, SimpliVity, StoreOnce, StoreVirtual 4000/3200 Storage und StoreEasy 3000 Storage.
Von welchem Lieferanten die betroffenen SSDs stammten, erwähnt HPE nicht.

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