Projektleitung fürs neue Simap bestimmt

4. Januar 2021, 12:53
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Für die Realisierung des 2. Relaunch-Projektes der Beschaffungsplattform Simap ist die Projektleitung gewählt worden.

Wenig verwunderlich hat sich die AWK Group die Ende September 2020 ausgeschriebenen Projektleitungsressourcen für das unter dem Namen KISSimap laufende Erneuerungsprojekt der Beschaffungsplattform des Bundes gesichert. Der Auftrag läuft über 6 Jahre bis Ende 2026 und umfasst knapp 1,7 Millionen Franken. Zu Übernehmen sind in den Phasen Konzept, Realisierung und Einführung Rollen als Projektleiter, Business-Analyst, ISDS-Verantwortlicher (Informationssicherheit und Datenschutz), Anwender-IT-Architekt, Anwender-Testverantwortlicher und Projektunterstützung respektive das Projekt-Office, wie der Ausschreibung zu entnehmen war.
Die Projektleitung war am Ende der 6-monatigen Initialisierungsphase ausgeschrieben worden. Eingegangen war nur das AWK-Angebot. Das ist insofern nachvollziehbar, weil die Berater im Rahmen des 2. Anlaufs zur Erneuerung der Beschaffungsplattform bereits eine Studie unter anderem zum Stand, der Planung und den Zielen des Projekts vorgelegt hatten. Darin wird nicht nur ein Budgetrahmen für das neue "KISSimap.ch" von 6,9 Millionen Franken ausgewiesen, sondern auch gezeigt, dass der Verein Simap.ch als dezentrale Milizorganisation nicht über die nötigen Ressourcen und Entscheidungskompetenzen für die Führung eines solchen Realisierungsprojekts verfügt.
Der erste Relaunch-Versuch "Simap2019" scheiterte und das Projekt wurde abgebrochen. Dies wurde im Juni 2019 bekannt, nachdem bereits das geplante Launchdatum 1. Mai 2019 verschoben worden war. Damals hiess es, dass mit der griechischen Firma European Dynamics als damaligem Software-Lieferanten ein Vergleich geschlossen wurde und Kosten in Höhe von 596'684 Franken entstanden waren.

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