USB-Sticks mit gefäschten Kapazitätsangaben im Umlauf

15. Januar 2008, 14:26
  • deutschland
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Seit einiger Zeit gibt es immer wieder Informationen über USB-Sticks, die auf Grund von gefälschten Kapazitätsangaben zu Datenverlusten führen.

Seit einiger Zeit gibt es immer wieder Informationen über USB-Sticks, die auf Grund von gefälschten Kapazitätsangaben zu Datenverlusten führen. Dabei tut in der Regel ein lediglich 1GB fassendeer USB-Stick so, als hätte er eine höhere Kapazität. Das Betriebssystem wird getäuscht, der Schreibauftrag angenommen, nur um die Daten dann im Nirwana verschwinden zu lassen.
Bislang waren vor allem No-Name-Produkte und "fancy gadgets“, also USB-Speicher mit witzigen Gehäusen betroffen. Mit Hama, wo man heute für drei Modelle eine Rückrufaktion startete, ist nun erstmals auch ein recht namhafter Hersteller (Auch Hama kauft seine Sticks bei den eigentlichen Fabrikanten im fernen Osten ein) auf die Betrüger hereingefallen.
Nach Angaben der Hama-Pressestelle sind bislang aber nur Kunden in Deutschland betroffen. Das betrifft somit sowohl die bekannten Retailmärkte Mediamarkt und Saturn, wie auch viele der grossen Kaufhausketten. Wer sich dort in letzter Zeit einen Hama FlashPen "Fancy" USB 2.0 mit 2, 4 oder 8 GB Kapazität gekauft hat, sollte diesen nicht zur Datenarchivierung benutzen und sicherheitshalber umtauschen. (tm)

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