Reallöhne in der IT dürften nächstes Jahr steigen

7. November 2024 um 15:25
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Eine Befragung der UBS zeigt, dass Schweizer Unternehmen fürs nächste Jahr Lohnerhöhungen planen. In der IT fallen sie demnach überdurchschnittlich aus.

Höhere Löhne und eine gleichzeitig sinkende Inflation dürften die Kaufkraft der Schweizer Bevölkerung im kommenden Jahr ansteigen lassen. Angesichts höherer Krankenkassenprämien könnten viele Haushalte am Ende des Monats dennoch weniger im Portemonnaie haben.
Zu diesem Schluss kommt die am Donnerstag veröffentlichte Lohnumfrage der UBS. Demnach rechnet ein Grossteil der Betriebe 2025 mit einem moderaten Aufschwung der Schweizer Wirtschaft und sieht deshalb Spielraum für Reallohnsteigerungen.

Informatik- und Telco-Branche über dem Schnitt

Die insgesamt 345 befragten Schweizer Unternehmen planen im Jahr 2025 Lohnerhöhungen von durchschnittlich 1,4%. "Damit verlangsamt sich das Lohnwachstum zwar leicht, aufgrund des zu erwartenden Inflationsrückgangs dürften die realen Löhne aber zum zweiten Mal zulegen", sagte UBS-Schweiz-Chefökonom Daniel Kalt an einer Medienkonferenz.
Für 2025 rechnet die UBS mit einer Inflation von 0,7%. Im Durchschnitt dürften die Löhne also real um 0,7% steigen.
Mit den höchsten Lohnerhöhungen für 2025 von rund 2% dürfen laut der UBS Arbeitnehmende aus der Informatik- und Telekombranche rechnen. Laut der UBS gab es dort auch 2024 eine überdurchschnittliche effektive Lohnerhöhung von 2,3% – eine Zahl, die uns die Gewerkschaft Syndicom "im Durchschnitt" bestätigt.

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