32 Schülerinnen und Schüler zeigten ihr Können am Finale der Schweizer Informatik-Olympiade. Die Endrunde fand am 21. und 22. März an der EPFL statt, wie die Schweizer Wissenschafts-Olympiade mitteilt. Dort erhielten 12 junge Talente Medaillen für ihre Algorithmen zu rätselhaften Szenarien. Damit sicherten sie sich eine Chance für einen Platz im Olympia-Team.
Vergangenen Herbst nahmen 1000 Jugendliche an der Schweizer Informatik-Olympiade teil. Das ist eine neue Rekordzahl und laut Mitteilung zehnmal so viel wie im Vorjahr. Die 32 Finalistinnen und Finalisten konnten sich in einem einwöchigen Trainingscamp im Februar gemeinsam auf das Finale vorbereiten. In der Endrunde suchten sie nach passenden Algorithmen zu Fragen wie "Welcher Weg führt durch die Stadt?" und "Wie orientiert man sich im Schnee?".
Wie auch
im letzten Jahr wurden je vier Gold-, Silber- und Bronzemedaillen vergeben. Goldmedaillen gewannen:
- Andrej Ševera, Collège Voltaire (GE)
- Yuhua Su, International School Altdorf (UR)
- Myriam Faltin, Collège André-Chavanne (GE)
- Jovian Soejono, International School of Geneva (GE)
Die Erstplatzierten Ševera, Su und Soejono vertraten die Schweiz
letztes Jahr an den internationalen Olympiaden und konnten dort drei Medaillen holen. An der Preisverleihung am Sonntag berichteten sie über ihre Erfahrungen. Dieses Jahr findet die internationale Olympiade im August in Usbekistan statt.
Neben der internationalen Olympiade gibt es seit 2021 auch die European Girls' Olympiad in Informatics (Egoi). Dafür qualifiziert haben sich:
- Myriam Faltin, Collège André-Chavanne (GE)
- Hongjia Meng, Kantonale Mittelschule Uri (UR)
- Laetitia Juppin de Fondaumière, Gymnasium Freudenberg (ZH)
- Laetitia Orglmeister, Kantonale Mittelschule Uri (UR)
Auch hier haben drei der vier Teilnehmerinnen bereits am letzten Wettkampf teilgenommen. Dieses Jahr findet die Egoi im Mai in Cesenatico statt.