Salesforce-Entlassungen dürften weitergehen

28. Februar 2023 um 11:19
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Foto: Public Domain. (CC 0)

10% der Belegschaft sind für einige aktivistische Investoren nicht genug Entlassungen. Sie wollen noch mehr Marge.

Anfang Januar hatte der CRM-Anbieter Salesforce eine tiefgreifende Restrukturierung angekündigt. In ihrem Rahmen sollen rund 10% der Belegschaft ihre Stelle verlieren. Vor der Ankündigung hatte der Software-as-a-Service-Pionier weltweit 79'000 Angestellte.
Das Ziel dieser Umstrukturierung ist eine Verbesserung der operativen Marge von heute rund 20% auf rund 25%. Laut einem Bericht von 'Business Insider', auf den wir via 'The Register' gestossen sind, könnte Salesforce dieses Ziel auf Druck von aktivistischen Investoren hin noch weiter erhöhen. Die Rede ist von 30% oder noch mehr. Dies würde die Streichung von Tausenden von weiteren Jobs bedingen.
In einem Strategiepapier von Salesforce, das 'Business Insider' vorliegt, heisst es laut dem Bericht: "Die Steigerung unserer Marge ist wichtiger als Umsatzwachstum." Eine höhere Marge würde den Aktienkurs gegenwärtig eher in die Höhe treiben, als höhere Umsätze, und ein höherer Aktienkurs ist das Hauptziel von aktivistischen Investoren. Zu diesen gehören bei Salesforce laut 'The Register' unter anderem Elliott Management, Third Point Capital, Valueact und Inclusive Capital.
Anfügen muss man allerdings noch, dass die operative Marge bei Salesforce im Vergleich zu anderen grossen Softwareunternehmen gegenwärtig vergleichsweise gering ist. Bei Oracle beispielsweise beträgt die Marge 43%, bei Microsoft 47%.

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