Beim Schweizer Hosting-Provider Hoststar kam es letzten Dienstag, 27. Januar, zu einem Serverausfall. Laut Hoststar handelt es sich um einen einzigen Linux Server mit einer defekten virtuellen Festplatte, wie 'Watson' zuerst berichtete.
Die Firma Hoststar ist eine Tochtergesellschaft der schwedischen Miss Group, zu der auch Webland gehört. Bei diesem Hosting Provider kam es letzten
November und
Dezember zu Ausfällen, die über mehrere Wochen andauerten.
Fehlende Kommunikation
Im Gegensatz zu Webland besitzt Hoststar keine Status-Webseite, auf der man die Lage verfolgen kann. Warum Hoststar auf eine Statusseite verzichte, begründet der COO der Miss Group, Jimmie Eriksson, damit, dass Kunden stattdessen Informationen auf ihrem persönlichen Konto erhalten. Kunden können sich aber nicht direkt mit Hoststar in Verbindung setzen, da die Hotline aktuell geschlossen ist, wie '
Watson' schreibt. Der Grund seien "krankheitsbedingte Personalengpässe", relativierte Eriksson gegenüber der Online-Zeitung. In solchen Fällen werde das Servicetelefon eingestellt, da aus der Sicht der Firma der Kontakt via E-Mail und Chat schneller sei und Kunden nicht am Telefon warten müssten, erklärte Eriksson auf Anfrage von inside-it.ch.
Der COO versicherte, dass der Server am Freitag wieder in Betrieb gegangen sei. Ein Kunde beschwerte sich aber gegenüber inside-it.ch, man sei über Tage immer wieder vertröstet worden. Zudem seien Tickets auf "solved" gesetzt worden, obwohl die Probleme noch nicht gelöst waren.