Softwarefehler der Blitzkasten: Bern zahlt Bussen an "Temposünder" zurück

19. Februar 2024 um 14:17
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Foto: Rubi Bill / Unsplash

Im vergangenen Herbst wurden tausende Autolenkende in Bern irrtümlicherweise geblitzt. Fast alle haben ihre Bussen laut Kantonspolizei erstattet bekommen.

Über 7000 angebliche Temposünder, die in Bern gebüsst wurden, haben ihr Geld zurückerhalten. Im September und Oktober 2023 waren Tausende Fahrzeuge fälschlicherweise von neuen Radarsystemen geblitzt worden. Das Problem sei aufgrund eines Fehlers in der Programmierung der Software entstanden, hatte die Kantonspolizei im November mitgeteilt. Betroffen waren vier Messsysteme in der Stadt Bern.
Man werde die geblitzten Fahrzeuglenkerinnen und -lenker brieflich informieren und die rund 6000 bereits bezahlten Ordnungsbussen zurückerstatten, kündigte die Kapo Bern damals an. Zurückbezahlt werden müssen laut neuen Angaben rund 7300 Zahlungen. In 7231 Fällen sei dies bisher erfolgt. Bei den restlichen Fällen werde noch auf eine Rückmeldung bezüglich der Kontoangaben gewartet.
Wie es weiter in der aktuellen Mitteilung heisst, sei der Softwarefehler inzwischen behoben. Das Eidgenössische Institut für Metrologie (Metas) habe die fraglichen Geräte erneut geeicht und im Anschluss für den Betrieb freigegeben. Seit dem 19. Februar stehen die Anlagen wieder im Einsatz.

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