Der IT-Dienstleister Softwareone aus Stans (NW) hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 publiziert. Demnach stiegen die Verkäufe währungsbereinigt und auf vergleichbarer Basis um 1,4% auf 1,52 Milliarden Franken. Die vergleichbare Basis bezieht sich auf den Zukauf von Crayon Mitte 2025. Die Zahlen wurden daher so ausgewiesen, als wäre der Zukauf schon zum 1. Januar 2024 abgeschlossen worden, erklärte Softwareone in einer Mitteilung.
Wechselkurseffekte wirkten sich mit 3,4 Prozentpunkten negativ auf den Umsatz aus. Dieser lag damit leicht über der zuvor kommunizierten Prognose. Bisher hatte das Unternehmen ein "flaches Wachstum zu konstanten Wechselkursen" in Aussicht gestellt. Der nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS ausgewiesene Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr sogar um 22,5% auf 1,24 Milliarden Franken.
Im vierten Quartal zog der Umsatz nach IFRS-Standard um 64,7% gegenüber dem Vorjahr an. Der Anstieg sei vor allem auf die am 2. Juli 2025 abgeschlossene
Akquisition von Crayon zurückzuführen, hiess es. Auf vergleichbarer kombinierter Basis resultierte im vierten Quartal ein währungsbereinigtes Plus von 11,0%.
Eine gute Entwicklung habe es dabei vor allem in den Regionen Europa und Asien gegeben, teilte Softwareone mit. Das Amerika-Geschäft habe sich dagegen nur verhalten entwickelt. Der vollständige Geschäftsbericht mit den geprüften Zahlen soll am 31. März veröffentlicht werden.
Softwareone gab zudem bekannt, dass Barend Fruithof am 22. Mai von der Generalversammlung als zusätzliches unabhängiges Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt werden solle. Fruithof ist CEO der Aebi Schmidt Group.