Die Stadt Zug lagert ihre Informatikabteilung in eine
eigenständige Firma aus. Wie sie mitteilt, sei die IT Services Zug AG (its zug) erfolgreich gegründet und im Handelsregister eingetragen worden. Der operative Start erfolge am 1. Januar 2026.
Die Aktiengesellschaft werde künftig neben der Informatik der Stadt Zug auch die IT-Systeme der Gemeinden Baar, Cham, Neuheim, Steinhausen und Walchwil betreiben. Im Laufe des Jahres 2026 wollen zudem die Gemeinden Menzingen und Risch-Rotkreuz ihre Informatik an das neue Unternehmen auslagern, heisst es in der Mitteilung. "Dass mit Menzingen und Risch-Rotkreuz zwei weitere Gemeinden mitmachen, ist ein grosser Erfolg. Es zeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist", zeigt sich der Vorsteher des Finanzdepartements, Stadtrat Urs Raschle, erfreut.
Die Stadt sieht in der Ausgründung einen "wichtigen Schritt in Richtung einer leistungsfähigen und zukunftsgerichteten Informatik" für die Stadtverwaltung und die Zuger Gemeinden. Durch die Bündelung von Fachwissen und Ressourcen in der neuen Firma könnten Synergien genutzt, die Effizienz gesteigert und die digitale Transformation gemeinsam vorangetrieben werden, heisst es.
Der Verwaltungsrat der IT Services Zug besteht gemäss den Statuten aus drei Mitgliedern. Der Stadtrat hat für eine Amtsdauer von drei Jahren folgende Personen bestimmt: Désirée Heutschi Keller, Leiterin Unternehmensentwicklung Orell Füssli, und
Netcloud-Gründer Marc Schürch als Verwaltungsräte sowie den
früheren Leiter Informatik der Stadt Zug, Daniel Truttmann, als Verwaltungsratspräsident.