Zuger Stadtrat beschliesst IT-Auslagerung

19. März 2025 um 11:25
image
Foto: Stadt Zug

Die Stadt Zug und die Gemeinden des Kantons Zug bekommen eine gemeinsame IT-Organisation. Der Stadtrat gab grünes Licht für die Auslagerung der Informatik in eine eigene Firma.

Die Informatik-Abteilung der Stadt Zug wird ausgelagert und in eine Aktien­gesellschaft überführt. Der Grosse Gemeinderat hat einem entsprechenden Plan des Zuger Stadtrats mit 33 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen zugestimmt. Stadtrat Urs Raschle betonte, dass damit eine bedeutende Entscheidung über die zukünftige Ausgestaltung der IT der Stadt Zug und der Zuger Gemeinden gefällt wurde.
Das Projekt "Zugkunft" war vor rund einem Jahr aufgegleist worden. Demnach soll die städtische Informatik, die schon heute ICT-Dienstleistungen für Gemeinden erbringt, in eine Firma namens IT Services Zug in Form einer privatrechtlichen Aktiengesellschaft ausgelagert und ins Handelsregister eingetragen werden. Die Stadt Zug und die Gemeinden fungieren als Eigentümer.
Die Kapitalisierung der geplanten Aktiengesellschaft beträgt gemäss Mitteilung der Stadt Zug 4,8 Millionen Franken. 1,3 Millionen davon werde die Stadt in Form von Fahrzeugen, Mobiliar und Rechenzentren einbringen.
Die ausgelagerte Organisation plant laut Mitteilung die operative Betriebs­aufnahme per 1. Januar 2026. Nach der Integration der Gemeinden, welche die Absichtserklärung zu einer gemeinsamen ICT-Organisation alle unterzeichnet hätten, könne auch die Integration oder Fusion mit dem Amt für Informatik und Organisation des Kantons diskutiert werden.

Loading

Mehr zum Thema

image

Threema will nicht mit Whatsapp chatten

Dass die EU Meta dazu gezwungen hat, Whatsapp für andere Chat-Dienste zu öffnen, sei gut gemeint, aber schlecht für den Datenschutz, glaubt Threema.

publiziert am 24.7.2026
image

Kühne+Nagel profitiert von KI-Boom

Der Logistikkonzern transportiert zunehmend Komponenten für KI-Rechenzentren und will zugleich mit Künstlicher Intelligenz die eigene Produktivität steigern.

publiziert am 23.7.2026
image

Google kassiert die nächste Millionenbusse

Die EU-Kommission verhängt gegen Google eine Busse von 890 Millionen Euro und verlangt Änderungen bei der Websuche sowie im Play Store.

publiziert am 23.7.2026
image

EU bringt die Chatkontrolle zurück

Auf Initiative der EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola erhält die Übergangsregelung zur Chatkontrolle eine weitere Verlängerung. Eine endgültige Lösung wird aber gesucht.

publiziert am 22.7.2026