Steg Electronics eröffnet neue Standorte

15. März 2023 um 13:31
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Eine Steg-Filiale in Schaffhausen. Foto: zVg

Nach der Filiale in Bern eröffnet der Computer- und Elektronik-Händler eine weitere in Zürich.

Während viele Handelsketten Verkaufsflächen und Filialen streichen, tut Steg Electronics das Gegenteil. Wie die 'Luzerner Zeitung' (Paywall). berichtet, investiert der Händler in neue Filialen.
Soeben eröffnete der Elektronik- und Computerhändler ein weiteres Geschäft in Bern. Und wie Geschäftsführer Marcel Weber sagt, wird das Unternehmen nach Ostern eine weitere Filiale in Zürich eröffnen. "Mindestens ein weiterer Standort ist später im Jahr in einem weiteren Kanton geplant", so Weber.
Steg hat derzeit 15 Geschäfte in der Deutschschweiz und der Romandie. Der Händler gehört seit Oktober 2014 zur PCP-Gruppe, die zudem auch Techmania und den Ostschweizer PC-Hersteller Prime Computer führt. Sie beschäftigt 180 Personen und setzt – zu knapp zwei Dritteln mit Privatkunden – über 100 Millionen Franken um.
Marcel Weber erklärt die Expansion in der 'LZ' mit einem speziellen Fokus von Steg: Der Händler profiliere sich über die Beratung und Betreuung. Und: Mit kleineren Flächen könne er auch näher bei der Kundschaft in der Stadt sein. "Wir wollen weg von der Peripherie, hin in die Zentren", so der Geschäftsführer.

Die Zahlen im Vergleich

Die Coop-Tochter Interdiscount vermeldete für 2022 einen Rückgang des Nettoerlöses auf gut 1 Milliarde Franken nach 1,1 Milliarden im Jahr 2021 (macht minus 5,5%).
Bei Fust (gehört auch zu Coop) sank der Umsatz ebenfalls, nämlich von 1 Milliarde auf 984 Millionen Franken (minus 3,7%).
Für Media Markt sind die Schweizer Zahlen nicht bekannt, aber das Mutterhaus Ceconomy verriet, dass die Verkäufe hier 2022 "rückläufig" waren.
Von Melectronics gibt es (noch) keine detaillierten Zahlen, doch der Trend scheint sich beim Migros-Elektro-Spezialisten zu bestätigen. Jedenfalls sanken die Verkäufe aller M-Fachmärkte zusammen (also inklusive anderer Formate wie SportXX und Micasa) letztes Jahr um 6,7%: Die Läden hätten "die gedämpfte Konsumnachfrage" gespürt, so die Erklärung der Migros.
Auch Microspot verkaufte letztes Jahr weniger: Der Umsatz sank von 358 auf 349 Millionen Franken. Mit minus 2,51% war die Zahl allerdings ein bisschen geringer als im stationären Bereich.
Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst bei unserem Schwestermagazin Konsider.ch.

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