Strommangellage und Cloud-Software: Haben Firmen ein Notfallszenario?

16. August 2022 um 11:39
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Foto: Matthew Henry / Unsplash

Was, wenn der Strom tatsächlich knapp wird, Rechenzentren offline gehen müssen, aber die ganze Firma auf M365 aus der Cloud läuft?

Im kommenden Winter könnte der Strom in der Schweiz knapp werden. Wenn das Szenario tatsächlich eintreten sollte, müsste die Organisation Ostral die Stromversorgung im Auftrag des Bundes managen.
Ostral schreibt auf seiner Website, dass alle Grossverbraucher mit einem Jahresverbrauch von mehr als 100'000 kWh verpflichtet werden, eine bestimmte Strommenge einzusparen. Es liegt auf der Hand, dass dazu auch zahlreiche Rechenzentren in der Schweiz zählen. Eine Studie des Bundesamts für Energie rechnete zuletzt aus, dass Serverräume und Rechenzentren hierzulande 2100 GWh verbrauchen, das sind 2,1 Milliarden kWh.
Ostral schreibt weiter: "Es ist äusserst wichtig, dass Unternehmen vorausschauend Überlegungen anstellen, wie sie mit einer länger andauernden Strommangellage umgehen würden – und welche Massnahmen sie vorsorglich treffen können."

Wie viele Unternehmen haben einen Notfallplan in der Tasche?

Aber: Haben Schweizer Unternehmen tatsächlich einen Notfallplan im Sack, falls Rechenzentren beispielsweise nachts abgeschaltet werden und die ganze Firma nur noch auf Software aus der Cloud setzt?
Die Umfrage wurde geschlossen. Lesen Sie, wie unsere Leserinnen und Leser geantwortet haben.

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