Swisscom will Kupfernetz stilllegen

8. Februar 2024 um 07:35
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Foto: Claudio Schwarz / Unsplash

Der Konzern präsentiert seine Jahreszahlen und Überraschendes zur Netzinfrastruktur.

Der Umsatz von Swisscom im Gesamtjahr bleibt stabil und erhöhte sich minimal um 0,2% auf 11,1 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) stieg um 4,9% auf 4,6 Milliarden Franken, und der Reingewinn legte um 6,7% auf rund 1,7 Milliarden zu. Das teilte der Konzern mit.
Im Geschäftskundenbereich sank der Umsatz mit Telco-Dienstleistungen "infolge Preiserosion" um 3,4% auf 1,5 Milliarden Franken. Hingegen stiegen die Einnahmen mit IT-Diensten um 2,8% auf 1,1 Milliarden. "Schon bald werden wir mit unseren IT-Angeboten erstmals mehr Umsatz erzielen als mit Telecom-Dienstleistungen", sagte Konzernchef Christoph Aeschlimann vergangenen Herbst im Interview mit uns.

Strom sparen durch Stillegung des Kupfernetzes

Gleichzeitig mit den Geschäftszahlen informierte Swisscom zu den Plänen mit der Netzinfrastruktur. Ende 2025 soll die Glasfaserabdeckung 57% betragen, Ende 2030 wird ein Wert von 75 bis 80% angepeilt. Parallel dazu wird Swisscom das "Kupfernetz überall dort, wo Glasfaser zur Verfügung steht, sukzessive stilllegen".
Nach 2030 soll dies schweizweit geschehen, "wodurch sich eine Stromeinsparung in der Grössenordnung des jährlichen Verbrauchs einer Stadt mit rund 20'000 Einwohnern (100 GWh) erreichen lässt", heisst es vom Konzern. Auf Nachfrage von inside-it.ch äusserte sich Christoph Aeschlimann zu den Kosten der Ablösung. Diese seien in den geplanten Ausbaukosten der Glasfasernetze inbegriffen.
(Mit Material von Keystone-sda)

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