Toshiba-Aktionäre gegen Aufspaltung

24. März 2022 um 12:55
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Die Aktionäre des japanischen Konzerns haben sich gegen den von Management angestrebten Umbau ausgesprochen.

An der ausserordentlichen Hauptversammlung vom 24. März haben sich die Toshiba-Aktionäre mehrheitlich gegen die Aufspaltung des Konzerns ausgesprochen. Ausserdem fand aber auch die von grossen Aktionären gewünschte Prüfung einer strategischen Alternative keine Mehrheit.
Wie das Unternehmen in einer kurzen Mitteilung festhält, füge man sich den Voten. Man werde alle Optionen prüfen, um den Wert unseres Unternehmens steigern, heisst es weiter zu der nun eingetretenen Pattsituation.
Vor dem Treffen der Aktionäre hatte die Konzernspitze noch die Aufteilung von Toshiba in zwei eigenständige Unternehmen und den Verkauf nicht zum Kerngeschäft gehörender Teile als langfristig im Interesse des Konzerns, der Aktionäre, Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitenden betrachtet.
Zwar ist auch der von Aktionärsseite favorisierte und vom bisherigen Management abgelehnt Rückzug von der Börse abgelehnt worden. Doch sei diese Variante damit noch keineswegs vom Tisch, heisst es allerdings aus Analystenkreisen. Insgesamt ist nach den nun erfolgten Ablehnungen die Situation aber noch unklarer als bisher schon.
Daran ändert auch nichts, dass der soeben erst gestartete neue Konzern-Chef Taro Shimada versprochen hat, "hart zu arbeiten", um wieder Vertrauen im durch Skandale gebeutelten Unternehmen zu schaffen. Zumal er sich nach dieser ausserordentlichen Hauptversammlung noch nicht dazu geäussert hat, mit welche Unternehmensstruktur es mit Toshiba weitergehen soll.

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