Bei Meta werden nochmal 10'000 Stellen abgebaut

14. März 2023 um 15:02
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Foto: Anthony Quintano / Wikimedia, lizenziert unter CC BY 2.0

Im Herbst haben bereits 11'000 Meta-Angestellte ihren Job verloren, jetzt folgen 10'000 weitere. Zudem werden 5000 offene Stellen nicht besetzt.

Die Facebook-Mutter Meta gibt eine neue, grosse Entlassungsrunde bekannt. 10'000 Stellen werden gestrichen. Vor wenigen Monaten hat Meta bereits angekündigt, dass 11'000 Jobs abgebaut werden – etwa 13% der Belegschaft. Damals handelte es sich um die grosse Entlassungsrunde des Konzerns.
Die zweite Entlassungsrunde soll dazu dienen, die Teams auf strategische Prioritäten auszurichten, erklärt CEO Mark Zuckerberg. Das Unternehmen verfolge mit der Umstrukturierung die zwei Grundsätze: "flacher ist schneller" und "schlanker ist besser".

Erste Massenentlassung war nur der Anfang

Der Konzern habe 2022 "mit einigen schwierigen Entlassungen und der Umstrukturierung einiger Teams abgeschlossen", schreibt Zuckerberg auf Facebook. Er habe klar gesagt, dass dies der "Anfang unseres Fokus auf Effizienz war und nicht das Ende".
Als Nächstes gehe es darum, die Organisationsstruktur zu verschlanken und einige Schichten des mittleren Managements zu entfernen. Das Unternehmen will im April die Umstrukturierungen und Entlassungen in den technischen Abteilungen konkretisieren, im Mai folgen die Business-Abteilungen. In einigen wenigen Fällen, so Zuckerberg, könne es bis zum Ende des Jahres dauern, bis diese Änderungen abgeschlossen sind.
In seinem Facebook-Post kündigt CEO Zuckerberg zudem an, dass 5000 offene Stellen nicht besetzt werden. Ausserdem wird es "kulturelle Veränderungen" geben, darunter mehr Office-Präsenz.

Meta büsste massiv an Wert ein

2022 war – gelinde gesagt – ein finanziell sehr herausforderndes Jahr für das Unternehmen. Meta büsste rund die Hälfte seines Wertes ein.
Zuckerberg deutete bereits im Februar an, dass weitere Entlassungen folgen könnten. In einem Blogeintrag beschrieb er das neue Jahr als "Jahr der Effizienz". Dazu gehört, "zu einem optimalen Verhältnis zwischen Ingenieuren und anderen Rollen zurückzukehren", so der Meta-Chef. "Wir sind ein Technologieunternehmen, und unser Hauptergebnis ist das, was wir für Menschen bauen."
Dazu soll auch nach wie vor das Metaverse gehören. Dies soll ein "realistisches Gefühl der Präsenz" vermitteln, wie es weiter heisst. Weiter nennt Zuckerberg neue Medienformate, Verschlüsselung für die private Kommunikation und neue Business-Tools, um Kunden zu erreichen und Chancen zu schaffen.
Lesen Sie hierzu auch: Die KI hat das Metaverse gekillt

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