Berner Kantonalbank entlässt ihre IT-Chefs

10. Oktober 2025 um 08:55
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Hauptsitz der BEKB in Bern. Foto: zVg

Der CEO und der Co-CEO der IT-Tochter Aity sind gegangen (worden). Der Grund sind laut der Kantonalbank unterschiedliche Auffassungen über die Strategie.

Oliver Kuster, der CEO von Aity, sowie Pascal Eugster, Leiter Entwicklung & Application Management und stellvertretender CEO, verlassen die Berner Kantonalbank (BEKB) per sofort, wie die Bank bekannt gibt. Dies, weil man sich dazu entschieden habe, die Geschäftsleitung der seit März 2022 operativen IT-Tochtergesellschaft neu aufzustellen.
Zu den Gründen des plötzlichen Umbruchs an der Spitze äussert sich die Bank in ihrem Communiqué nur ganz knapp. Der Hintergrund seien "unterschiedliche Auffassungen über die operative Umsetzung der Eignerstrategie innerhalb der Aity AG." Um diese Eignerstrategie voranzutreiben, habe man eine externe Interimsführung eingesetzt. Diese Lösung solle den Raum schaffen, um zentrale Führungsfunktionen neu zu besetzen und die Organisation gezielt weiterzuentwickeln.
Die strategische Ausrichtung der IT-Tochter bleibe aber unverändert: Im Zentrum stünden die technologische Leistungsfähigkeit, die Betriebsstabilität und die erfolgreiche Umsetzung konzerninterner Schlüsselprojekte, erklärt die BEKB.
Schon Ende 2022 hatte sich die Bank vom ersten CEO der IT-Tochter getrennt. Auch damals nannte die BEKB unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung als Grund. Pascal Eugster leitete das Unternehmen danach als Interims-CEO, bis Oliver Kuster im Frühling 2023 zum CEO ernannt wurde.

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