Im Nachgang des organisatorischen Zusammenschlusses im vergangenen Jahr führen die beiden Gesellschaften Finnofleet BNI (ehemals Base-Net Informatik) und Finnofleet KWS (ehemals K&W Software) ihre Integration weiter. Künftig treten sie unter dem gemeinsamen Namen Finnofleet Schweiz auf, wie es in einer Mitteilung heisst.
Bereits im November 2024 hatten sich die beiden Schweizer Unternehmen mit fünf weiteren Firmen aus Deutschland zusammengeschlossen und
operieren seitdem unter dem Namen Finnofleet. Die rechtliche Fusion der Schweizer Finnofleet-Gruppenmitglieder soll nach dem Jahresabschluss und der Generalversammlung im Frühling 2026 erfolgen, der Eintrag im Handelsregister sei bis spätestens Ende Juni 2026 vorgesehen, heisst es weiter.
Die bestehenden Standorte in Bern, Sursee und Zürich-Oerlikon sollen erhalten bleiben. Sursee werde jedoch neu als Hauptsitz der Finnofleet Schweiz geführt. Mit der einheitlichen Struktur wolle das Unternehmen seine Position im Markt für digitale Kreditlösungen weiter stärken.
Anpassung in der Geschäftsleitung
Im Zuge der Neuausrichtung kommt es zu einer personellen Veränderung in der Geschäftsleitung. Der aktuelle CFO Ulrich Jacobi, der das Unternehmen als Co-CEO geführt hat,
bevor Patrick Inderkum im Juli 2025 übernahm, zieht sich per Ende März 2026 aus der operativen Geschäftsleitung zurück. Er bleibe der Finnofleet Schweiz weiterhin als Mitglied des Verwaltungsrats erhalten.
Laut Mitteilung dient der Schritt der Vereinfachung der Führungsstruktur und der Ausrichtung auf die nächste Entwicklungsphase. Wie inside-it.ch auf Anfrage erfuhr, gibt es zwar einen Finnofleet-Group-CFO, die CFO-Position in der Schweiz wird jedoch umgewandelt. Stattdessen wird ein Controller eingestellt. Die Stelle sei noch nicht besetzt worden.