Intel-CEO: Chipmangel wird sich ins 2024 ziehen

2. Mai 2022 um 09:57
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Intel-CEO Pat Gelsinger. Foto: Intel

Die Fertigungswerkzeuge sind laut Intel-Chef Pat Gelsinger schwer verfügbar, weshalb der Kapazitätsausbau stockt.

Pat Gelsinger, CEO von Intel, erwartet, dass die Halbleiterindustrie noch bis ins Jahr 2024 unter Versorgungsengpässen leiden werde. In einem Interview mit 'CNBC' begründete er dies mit der eingeschränkten Verfügbarkeit von wichtigen Fertigungswerkzeugen. Die Ausweitung der Produktionskapazitäten würde so gehindert.
"Das ist einer der Gründe, warum wir glauben, dass sich die allgemeine Halbleiterknappheit von unseren früheren Schätzungen im Jahr 2023 auf das Jahr 2024 verschieben wird", so der Intel-CEO. Die Knappheit greife nun schlicht auf die Ausrüstung über, was für gewisse Fertiger zum Problem werden könnte.
Der Bedarf an Halbleitern wächst seit Jahren. Die Covid-Pandemie verursachte jedoch einen akuten Mangel, da die Produktionen teilweise unterbrochen wurden, während gleichzeitig die Nachfrage kräftig anstieg.
Intel hat eine Reihe von Investitionen angekündigt, um die Chipfertigung geografisch zu diversifizieren. Der Konzern plant, in den USA und in Europa in Werke zu investieren.


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