Kein Kauf: Airbus zieht sich aus Gesprächen mit Atos zurück

19. März 2024 um 11:05
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Airbus-Standort Elancourt in der Nähe von Paris. Foto: zVg

Airbus will den Bereich Big Data und Security des französischen Konzerns doch nicht übernehmen.

Airbus hat Verhandlungen über einen Kauf der Sparte Big Data und Security (BDS) von Atos abgebrochen. "Nach sorgfältiger Prüfung aller Aspekte einer möglichen Übernahme" habe man beschlossen, "die Gespräche über diese potenzielle Transaktion nicht weiterzuführen", teilt Airbus mit.
Airbus hatte sich schon im Februar 2023 eine Beteiligung an Atos überlegt und ein Angebot für eine Beteiligung in der Höhe von knapp 30% abgegeben. Dann brach der Flugzeughersteller die Verhandlungen wieder ab, mit der Begründung, man wolle nicht 1,2 Milliarden Euro auf den Tisch legen, ohne eine Kontrollmehrheit zu erlangen.
Anfang 2024 gab Airbus indes erneut ein Gebot für die BDS-Sparte von Atos ab. Man bewerte das Geschäft mit 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro inklusive Schulden.

Auch Verkauf von Tech Foundations abgeblasen

Vor kurzem ist Atos bereits mit dem Verkauf der Sparte Tech Foundations gescheitert. In den Gesprächen mit EP Equity Investment des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky konnte keine Einigung erzielt werden.
Zu den neuesten Entwicklungen teilt der französische Konzern mit, man sei von Airbus über den Abbruch der Gespräche informiert worden. "Atos analysiert die sich daraus ergebende Situation und bewertet aktiv strategische Alternativen, die die Souveränitätsanforderungen des französischen Staates berücksichtigen werden", so die kurze Mitteilung. Um seine strategischen Optionen zu bewerten, verschiebe das Unternehmen die Veröffentlichung seiner Jahresergebnisse 2023.

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