Neue nationale EPD-Plattform

17. August 2022 um 12:52
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Foto: Shutterstock

Bis Ende Jahr soll in 200 Schweizer Apotheken ein elektronisches Patientendossier eröffnet werden können.

Nach sechs Monaten Testphase geht die Plattform von Abilis, einer von 7 Stammgemeinschaften, die ein elektronisches Patientendossier (EPD) herausgeben und betreiben dürfen, live.
Abilis ist anders als die anderen EPD-Betreiber nicht kantonal oder regional organisiert, sondern hat eine nationale Ausrichtung und arbeitet mit Apotheken zusammen.
Seit Mitte August ist es nun möglich, in einer von neun Apotheken in acht Kantonen ein EPD zu eröffnen. Das Netzwerk soll bis Ende Jahr schrittweise auf 200 Apotheken in der ganzen Schweiz ausgedehnt werden.
Fraglich bleibt indes, wie einfach dieser Prozess ist, weil die Neueröffnung eines Dossiers eine digitale Identifikation voraussetzt. Offen bleibt auch, welchen Nutzen Schweizerinnen und Schweizer schlussendlich haben, wenn sie ein EPD für sich eröffnen.
Fakt ist: Im Bereich EPD tut sich aktuell enorm viel. Erst kürzlich hat die Post eine Mehrheit an EPD-Betreiber Axsana erworben, was kurz- bis mittelfristig in einem flächendeckenden digitalen Eröffnungsprozess münden soll, bei dem sich die Bevölkerung papierlos und in einem Schritt online identifizieren kann.

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