Der Softwarehersteller Polypoint hat einen neuen Mehrheitsinvestor. Wie das Unternehmen aus Gümligen mitteilt, habe der niederländische Software-Investor Main Capital Partners die Mehrheit übernommen. Über finanzielle Details machen Polypoint und Main Capital keine Angaben.
Die Softwarefirma betont in der Mitteilung, dass sich für ihre mehr als 1000 Kunden in der Schweiz und in Deutschland nichts ändert. Die implementierten Lösungen, laufende Verträge und aktuelle Ansprechpersonen würden bestehen bleiben. Auch laufende Projekte sollen wie geplant weitergeführt werden. Polypoint wolle den Blick aber noch stärker nach vorne richten, um Gesundheitsorganisationen in den kommenden Jahren weiter zu entlasten.
Mit Hilfe des neuen Mehrheitsinvestors wolle Polypoint die SaaS-Transformation beschleunigen und das Innovationstempo erhöhen, wie es weiter heisst. Geplant seien unter anderem der Ausbau KI-gestützter Funktionen, etwa für eine automatisierte Dienstplanung und Entscheidungsunterstützung.
Neuer Verwaltungsratspräsident
Die bisherige
CEO von Polypoint, Iris Kornacker, bleibt dem Unternehmen erhalten. Für den bisherigen Verwaltungsratspräsidenten Jürg Schwarzenbach ist die Übernahme ein logischer Schritt: "Main Capital Partners ist dank seiner langjährigen Erfahrung im Softwaregeschäft der ideale Partner, um die etablierten und smarten Lösungen von Polypoint gezielt weiter auszubauen. Ich bin überzeugt, dass diese Partnerschaft das Unternehmen strategisch stärkt und die nächste Entwicklungsphase massgeblich voranbringen wird."
Der neue Polypoint-Verwaltungsratspräsident Dorian Berndt, Investment Director bei Main Capital, ergänzt in der Mitteilung: "Polypoint verfügt über eine starke Marktposition, langjährige Kundenbeziehungen und ein klares Innovationspotenzial über Spitäler, Psychiatrie- und Rehabilitationskliniken sowie Langzeitpflegeeinrichtungen hinweg. Gemeinsam möchten wir die technologische Weiterentwicklung beschleunigen und Polypoint in seinen Kernmärkten nachhaltig stärken."