Tessiner Jaipur Robotics erhält 4,3 Millionen

9. September 2026 um 07:51
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Foto: Nathan Cima / Unsplash

Das Jungunternehmen erweitert derzeit seine KI-Lösung auf Abfallverbrennungsanlagen und Mülldeponien weltweit, wo noch viel manuelle Arbeit geleistet werden muss.

Das Team von Jaipur Robotics hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 4,3 Millionen Euro erhalten. Die Runde sei von Equity Pitcher Ventures und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) angeführt worden, teilt das Jungunternehmen mit. Im März des vergangenen Jahres hatte Jaipur eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 800'000 US-Dollar abgeschlossen.
Die Tessiner haben nach eigenen Angaben ein KI-gesteuertes System entwickelt, das Abfallgruben in Echtzeit überwachen und gefährliche Objekte erkennen kann. Die neuen finanziellen Mittel sollen nun genutzt werden, um das bestehende Kundennetzwerk in Europa zu erweitern, in neue Regionen zu expandieren sowie die Produktpalette auszubauen.
Nach den Worten von Jaipur-Mitbegründer Ermes Zamboni gibt es weltweit über 3000 Müllverbrennungsanlagen, in denen nach wie vor mehrheitlich auf analoge Prozesse und manuelle Überwachung gesetzt wird. Hier sieht Silvan Gehmann, Investment Manager bei Equity Pitcher, die Tessiner optimal positioniert: "Ermes Zamboni, Nikhil Prakash und das Team haben die richtige Grundlage geschaffen, um diese Kategorie weltweit zu definieren. Der Geist der extremen Kundennähe wird auch weiterhin die grosse Produktvision von immer autonomeren Anlagen prägen."
Stefano Rizzi, Direktor der Abteilung für Wirtschaftsfragen des Kantons Tessin, gratuliert Jaipur Robotics in der Mitteilung zu dem Erfolg, "der die Qualität des Projekts und die vom Team geleistete Arbeit würdigt". In nur wenigen Jahren habe Jaipur Robotics erfolgreich eine innovative KI-basierte Lösung entwickelt und diese auch auf internationale Märkte gebracht. "Der Weg des Unternehmens bis zu dieser aktuellen Wachstumsphase bestätigt das Potenzial unseres Innovationsökosystems – auch dank Akteuren wie der Fondazione Agire und Ti Ventures – sowie dessen Fähigkeit, junge Unternehmen in den verschiedenen Phasen ihrer Entwicklung zu unterstützen", so Rizzi.

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