Wisekey: Weniger Geld trotz mehr Umsatz

30. April 2024 um 09:54
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Wisekey-CEO Carlos Moreira beim Börsengang von Sealsq. Foto: Wisekey

Der Cybersecurity und IoT-Anbieter konnte gemäss ungeprüften Zahlen zwar seinen Umsatz steigern, erzielte am Schluss aber dennoch einen Verlust.

Der Schweizer Cybersecurity- und IoT-Anbieter Wisekey hat einen Teil seiner Geschäftszahlen für 2023 veröffentlicht. Gemäss diesen ist der Umsatz im vergangenen Jahr um 30% auf 31 Millionen Dollar an­ge­wachsen. Mit einer Gewinn­marge von 48% konnte das Unternehmen so einen Bruttogewinn von 15 Millionen Dollar erwirtschaften. Das sind 5 Millionen Dollar mehr als noch im Vorjahr.
Dennoch erwartet das Unternehmen für 2023 einen Nettoverlust in der Höhe von 15 Millionen Dollar. Damit steht das Unternehmen nach eigenen Angaben aber immer noch besser da als im Vorjahr, als der Nettoverlust 29 Millionen Dollar betrug. Wisekey führt dies auf den verlustreichen Verkauf von Arago zurück.
Gemäss eigenen Angaben steht das Unternehmen auf gesunden Beinen: "Die Bilanzsumme bleibt mit 48 Millionen US-Dollar stabil und weist eine gesunde Cash-Position von 13 Millionen US-Dollar auf." Weitere Zahlen gab es vom Cybersecurity- und IoT-Anbieter aber nicht.
Wegen der teilweisen Auslagerung des Halbleitergeschäfts von Sealsq gestaltete sich der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 besonders komplex. Deshalb hat Wisekey bei SIX eine Fristenverlängerung beantragt und bis Ende Mai bewilligt bekommen.
Carlos Moreira, CEO von Wisekey, sagte zum Verzug: "Obwohl die Gründe für die Verzögerung ausserhalb unserer Kontrolle liegen, arbeiten wir mit den Wirtschaftsprüfern am Abschluss der Prüfung unserer Finanzergebnisse."

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