Devolo Schweiz wird aufgelöst

9. April 2024 um 09:53
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Foto: zVg

Der deutsche Hersteller von Netzwerkgeräten versucht sich zu sanieren. Jetzt wird die Devolo Schweiz GmbH aufgelöst, der Betrieb soll aber weiterlaufen.

Devolo Schweiz befindet sich in Liquidation. Die Gesellschaft sei mit Beschluss der Generalversammlung von Ende März aufgelöst, heisst es im entsprechenden Eintrag im Handelsregister, wie dem 'IT-Markt' aufgefallen ist.
Devolo hat seit einigen Jahren mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Die 2002 durch einen Management-Buyout aus dem einstigen Hightech-Vorzeigeunternehmen Elsa entstandene Devolo AG musste sich schon 2022 in einem sogenannten Schutzschirmverfahren aus finanziellen Problemen befreien. Mit der Übernahme des Unternehmens durch die Familie Harbers konnte Devolo die Insolvenz abwenden. Man stehe nach der Sanierung wieder auf einem stabilen finanziellen Fundament, hiess es Ende 2022 vom Unternehmen. Aber schon ein Jahr später ist der Hersteller von Netzwerkgeräten erneut in Schieflage geraten.
Wie 'elektro.at' berichtet, wird im Zuge des erneuten Sanierungsverfahrens auch die österreichische Gesellschaft aufgelöst.

Gespräche mit Investoren laufen

Auf Anfrage von inside-it.ch erklärt das Unternehmen, dass der Verkauf zentralisiert werde. Grosse Teile der Handelspartner würden künftig vom Stammsitz im deutschen Aachen aus betreut. Der Geschäftsbetrieb laufe vollumfänglich weiter und die Warenversorgung sei gesichert.
Wie Devolo anfügt, bleibe auch Christoph Dubsky dem Unternehmen erhalten. Er ist gemäss seinem Linkedin-Profil seit 2007 Country Manager Austria und seit 2022 auch für die Schweiz zuständig. Als Sales Director stehe Dubsky den Partnern weiterhin zur Verfügung. Für diese solle sich mit der Zentralisierung des Verkaufs nicht viel ändern.
Devolo führe derzeit Gespräche mit potenziellen Investoren. Diese seien bereits weit fortgeschritten, schreibt das Unternehmen, der Prozess soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.

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